#54

Da habe ich mich doch im letzten Blogeintrag so sehr damit beschäftigt, was eh und je Thema meines Personalgesprächs sein wird, sodass ich ganz vergessen habe, was neu ist. Neu ist nämlich, dass ich mich offensichtlich gut verteidigen kann. Dass ich mir das hole, was ich brauche und, noch viel besser, dass ich sage, wenn mich etwas stört. Vorausgesetzt es stört mich schlimm. Und noch viel besser daran ist, Menschen sehen das tatsächlich auch. Das ist neu. Natürlich ist alles eine Kosten-Nutzen-Sache. Was kostet es mich und wie gut ist das Ergebnis. Aber ja, ich kann’s, wenn ich den Nutzen als hoch einschätze und das ist toll. Und genauso toll ist, dass es auffällt. Dass es diesen Kontrast gibt. Dass der liebe, stille Mensch nicht nur so dahin plätschert, sondern dass er eben auch kann. Das ist neu.

#53

Vor einigen Tagen hatte ich mein Personal- und Feedbackgespräch. Und wie sollte es anders sein, ein Ergebnis ist, ich bin zu still. Das waren zwar nicht direkt die Worte von meinem Kollegen und auch nicht von meinem Chef, aber es war die Aussage ihrer Worte. Sie sagten, ich darf gerne meine Meinung sagen und dass sie sich wünschen, dass ich mich von mir aus mehr einbringe. Ist zwar netter formuliert, aber die Aussage ist die gleiche. Ich bin zu still.

Aber ehrlich gesagt, habe ich keine Lust mehr. Ich habe keine Lust, mich damit zu beschäftigen. Ich habe noch nicht mal mehr Lust, ihre Worte zu hassen. Denn seit Jahren höre ich nichts anderes. Mal netter ausgedrückt, mal weniger. Und deshalb habe ich keine Lust mehr. Ich bin dreißig Jahre alt und es reicht einfach. Es interessiert mich nicht mehr, wie ich das schaffen kann, was sie wollen. Ich schaffe es so sowieso nicht so, wie sie sich das denken. So wird es einfach nie sein und deshalb habe ich keine Lust mehr. Es ist einfach so wie es ist. Und zwar stiller. Ich werde nie in einer großen Gruppe über Dinge diskutieren, über die ich mir vorher noch nie Gedanken gemacht habe. Oder zu denen ich mich nicht auskenne. Werde ich nicht. Vielleicht werde ich ab und an zwei, drei, vier oder auch fünf Sätze sagen können. Aber zu still werde ich eh und je sein. Ich bin so nicht und habe auch einfach keine Lust mehr, so sein zu wollen.

Vielmehr habe ich Lust, mich darauf zu konzentrieren, was ich kann. Nämlich darauf, dass ich es bin, die in einer Schulung zum Werbetexten sitzt und am liebsten im Boden versinke würde, weil wir Werbematerialien durchsprechen, die nicht gut sind, bis der Dozent plötzlich etwas gut findet und es von mir ist. Ich möchte mich darauf konzentrieren, zu akzeptieren, dass genau ich das bin, die das geschrieben hat. Und nicht darauf, wie ich Kreativübungen in großer Runde bewerkstelligen kann. Ich kann’s nämlich nicht. Ich möchte mich damit beschäftigen, wie ich es organisiert bekomme, Untermeetings zu führen, um in einer kleiner Gruppe kreativ zu sein. Das kann ich. Ich habe keine Lust, mich anzupassen. Ich will alles andere anpassen. Alle Umstände so machen, sodass es für m i c h passt. Ich kann in Gruppen mit mehr als fünf, sechs, sieben Menschen nicht gut. Und dann ist das eben so. Entweder sie haben ein scheißverdammtes Plappermaul oder sie haben mich. Entweder das eine oder das andere. Punkt. Aus. Zu Ende.

Herr V.’s Lächeln würde sich jetzt wahrscheinlich nicht mehr einkriegen. Oder es würde Kreise grinsen in seinem Gesicht, weil er sich an meiner großartigen psychischen Gesundheit erfreut. Während er mir so unglaublich fehlt und ich nicht weiß, ob das so alles richtig ist. So sehr fehlt er mir, dass es  mal wieder weh tut, weil er nicht da ist zum Teilen und auch eigentlich schon lange nicht mehr für mich da wäre, wenn er noch leben würde. Mit meinen dreißig Jahren und der Lust alles andere an mich anzupassen. Nicht umgekehrt.

#52

Ich mache wahrscheinlich Yoga. Zumindest habe ich zugesagt. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich das tun soll, aber ja, ich habe zugesagt. Eine meiner Kolleginnen hat vor kurzem nämlich ihre Yogalehrerausbildung beendet und schlug vor, einen Kurs vor oder nach der Arbeit anzubieten. Einige interessierten sich dafür und auch ich finde, dass es gar nicht so unübel klingt und naja – ich bin dann wohl dabei.

Manchmal vermisse ich mein früheres Ich. Das Ich, das ständig alles genau Überdenken muss. Natürlich denke ich heute genauso über zig Dinge viel zu genau nach. Aber eben nicht immer. Über Yoga zum Beispiel nicht. Ich sitze ohnehin den ganzen Tag auf den Stuhl, müsste mich mehr bewegen, bin ohnehin auch gestresster als andere Menschen und ein Sportkurs klang schon immer ganz interessant. Dann habe ich noch gedacht, du kennst die Leute und das war’s. Mehr nicht. Und auch denke ich nicht immer nach, wenn ich mit den Lieblingskollegen rede.

Wahrscheinlich hätte ich sowieso mitgemacht. Ich hätte eben nur ein bisschen länger überlegt und wäre nicht sofort dabei gewesen. Ich hätte einfach genauer überlegt, ob ich mir es vorstellen kann. Und mit Sicherheit wäre ich auch zum gleichen Ergebnis gekommen, sodass es kaum einen Unterschied gibt zwischen dem früheren Ich und dem heutigen. Aber ein bisschen Angst macht es mir schon. Wohin führt das noch? Als nächstes organisiere ich das nächste Firmenevent, ohne vorher ausreichend überlegt zu haben, ob das überhaupt funktionieren wird.

#51

Und manchmal ist doch alles wieder näher als mir lieb ist. Ein bisschen sehr nah sogar. Gerade, wenn ich urplötzlich zu einer Sache große Reden schwingen soll, worauf man sich normalerweise wenigstens 10 Minuten vorbereitet. Manchmal habe ich Glück, dann geht es um Dinge, zu denen ich mich auskenne, sodass ich wenigstens ein bisschen sagen kann. Dann bin ich zwar am Ende nie zufrieden damit. Aber ich habe wenigstens etwas gesagt. Richtig Pech habe ich, wenn ich tatsächlich gar nichts weiß.

Beim Mutismus war früher das größte Problem, dass ich nicht denken konnte, während ich sprechen sollte. Es kam mir immer vor, wie eine immens komplizierte Kunst, gleichzeitig denken und reden zu können. Ich hatte jahrelang Respekt davor, wie Gehirne anderer Menschen das bewerkstelligen können. Selbst heute ist es noch schwierig, je nachdem, was ich urplötzlich sagen soll. Und dann bin ich eben näher am Mutismus als mir lieb ist. Dann ist nur eine Millisekunde zwischen der Vergangenheit, in der sich die Lippen nicht mehr bewegen ließen und die Stimmbänder keine Töne produzierten, und der Gegenwart. Ein klitzekleiner Atemzug und die Frage, kriege ich die Kurve oder kriege ich sie nicht. Mehr nicht.

Irgendwann war es Herr V. wichtig, dass ich gar Kurve kriegen muss, sondern „einfach“ nur sage, dass ich dazu nichts sagen kann. Es war wahrscheinlich sehr wertvoll, das in meiner Therapie zu lernen, sehr praxistauglich ist es allerdings nicht. Denn für die Menschen, die mich auffordern, ist das Ergebnis gleich.

Zum Glück kann ich das immer wieder sehr gut ausgleichen, durch Situationen, in denen ich mich vorbereiten kann. Und zum Glück gibt es da doch so einige. Denn unerträglich ist es immer noch. Auch heute. Für diesen einen kleinen Moment, bin ich nur eine Millisekunde vom Mutismus entfernt.

#50

Meine Kollegen machen sich aktuell Sorgen, dass ich ein Burnout bekommen könnte. Natürlich ist es nett, aber innerlich muss ich schmunzeln. Natürlich wissen sie nicht, wie es in mir aussieht und alle Anzeichen könnten dafür sprechen, dass es passieren könnte, wenn es so weiter geht. Und wie weit ich davon entfernt bin, weiß ich eigentlich auch nicht. Natürlich bin ich gerade müde und emotional erschöpft. Wahrscheinlich auch müder als sonst. Und wahrscheinlich sieht man mir das auch an. Natürlich muss ich erst einen Weg finden, damit umzugehen. Aber das ist ja nun wirklich nichts Neues, dass ich Wege finden muss, für Dinge, die ich tun möchte. Ich hatte schon viel größerer Müdigkeiten und Erschöpfungen als diese.

Und ich weiß mit hundertprozentiger Sicherheit, wie ich sehr große Müdigkeiten verhindern kann. Ich weiß haargenau, was ich brauche, was ich, wie kann und wie weit ich gehen kann, um nicht in einer psychischen Krise zu landen. Deshalb muss ich ein bisschen schmunzeln und würde gerne jetzt an dieser Stelle zum ersten Mal bei dieser Arbeit erklären, wer ich bin. Nämlich der Experte in überstandenen psychischen Erschöpfungen und Erkrankungen schlechthin.

Natürlich hat es Potential, aus dem Ruder zu laufen. Aber genau deswegen analysiere ich ja schon und suche wie ein Weltmeister. Genau deshalb gibt es auf meinem Desktop ein riesiges Bild vom Nordkap im Winter, denn da fahre ich nämlich hin. Und genau deswegen muss ich da auch überhaupt erst hinfahren und einen viel zu großen Haufen Geld ausgeben, den ich eigenständig verdient habe. Und genau deswegen habe ich auch vor einigen Tagen ausprobiert, ob das Schreiben hier noch tut was es soll und da es das tut, sitze ich auch heute wieder hier. Genau deswegen. Und genau deswegen mache ich auch andere Schreibpläne.

Ich weiß auch ganz genau, was ich brauche. Ich weiß, dass ich momentan ein bisschen mehr liegen und schlafen muss als sonst. Ich weiß auch, dass am Wochenende gerade keine Kraft da ist für schwierige Dinge. Ich weiß, dass es besser ist, wenn ich am Wochenende lieber Serien und Dokumentationen gucke oder auch ein Computerspiel spiele, was mich entspannt. Und das beste ist, ich weiß, dass es absolut in Ordnung ist so. Denn nicht anders löse ich solche Dinge. Seit Jahren.

Es ist nett, dass sich alle Sorgen machen. Natürlich ist es gerade schwierig, aber ich lasse mir die letzten Jahre nicht durch ein bisschen schwierig kaputt machen. Ich arbeite mich nicht durch Mutismus, um mich am Ende durch ganz normale Arbeit wieder irgendwo hin zu arbeiten, wo ich gerade erst raus kam. Nicht für eine Arbeit. Niemals.

 

#49

Jahrelang war es ein Problem für mich, die richtige Art zu finden, wie man seinen Namen am Telefon sagt, wenn man selbst irgendwo anruft. Ob man sagt „Guten Tag, hier ist“. Oder besser „Hallo, xyz mein Name“. Oder das „hallo“ bei „xyz mein Name“ gegen „Guten Tag“ austauscht oder andersrum und ob es dann immer noch gut so ist, wenn es nun am Morgen ist. Oder vielleicht auch am Abend. Oder ob „xyz mein Name“ nicht total bescheuert klingt und man heutzutage lieber „mein Name ist xzy“ sagt. Vielleicht ist das aber auch alles nicht gut und die meisten Leute sagen „Hallo, xyz hier“.

Heute bekomme ich tagtäglich Anrufe – durchschnittlich zumindest. Manchmal keinen, manchmal sind es fünf oder sechs am Tag. Heute habe ich Mühe, mir überhaupt den Namen merken zu können, da ich schon die Ohren für die Fragen spitze. Es ist tatsächlich scheißegal wie man sich am Telefon meldet. Scheißegal.

#48

Früher habe ich sehr gerne gemalt oder gezeichnet. Und als es dann später in der Schule um den Berufswunsch ging, habe ich lange überlegt, ob mein Beruf in diese Richtung gehen muss. Ob ich etwas Kreatives machen möchte oder nicht. Ich kam irgendwann zu dem Ergebnis, dass ich das nicht möchte. Einfach aus dem Grund, den Spaß daran nicht zu verlieren. Oder besser gesagt, ich hatte Angst davor, keinen Ausgleich mehr zu haben, zum Alltag. So dachte ich das.

Komischerweise bin ich genau dort gelandet, nur anders. Irgendwann, mit dem Internet, stellte ich fest, dass Schreiben eine ganz tolle Sache ist, um sich auszudrücken mit Mutismus. Besser als malen oder zeichnen. Schreiben war viel intensiver und besser, um die Gedanken aus dem Kopf direkt herauszubekommen. Keine Umwege über Striche und Linien. Ganz klar direkt raus. Das ging ja sonst normalerweise nicht.

Dann fing das Studium an, ich schrieb munter weiter, machte ein Praktikum, fand auch „berufliches Schreiben“ ganz nett. Beendete das Studium, schrieb immer noch weiter die Gedanken aus dem Kopf, fand einen Job und schrieb dann auch da beruflich. Anfangs Kram, der nicht unbedingt hübsch in Worte verpackt werden musste. Es war wichtig, dass da steht, was dort stehen soll. Und irgendwie ist es dann passiert, dass noch zig andere Dinge dazu kamen. Newsletter, Einleitungen, Zeitschriftenartikel, Werbetexte. Eigentlich schreibe ich die meiste Zeit meines Tages. Wie das passiert ist, weiß ich rückblickend eigentlich auch gar nicht mehr so genau.

Und da einer meiner Chefs wohl einen Narren an meiner Schreibe gefressen haben muss, mache ich nun etwas Anderes und ganz Eigenes. Etwas ziemlich Großes, um genau zu sein. Oder es kann sehr groß werden, wenn nicht sogar riesig, sodass ihr es alle kennen werdet. Oder zumindest irgendwann einmal drüber stolpern werdet. So der Plan. Und da es groß ist, kann ich das nicht alleine machen. Das bedeutet, ich habe acht Autoren. Ja, richtig gelesen. Klingt schlimmer als es ist und streng genommen ist es doch richtig schlimm. Schlimm daran ist nämlich, dass ich mit meiner Rolle noch nicht richtig umgehen kann. Denn meine Aufgabe an dieser Geschichte ist eigentlich nicht das Schreiben. Vielmehr bin ich die Schnittstelle dafür, dass mein Studieninhalt in diesen Texten steht. Das natürlich in schön. Und das läuft momentan, zusammengefasst, weniger gut. Der Mensch mit Mutismushintergrund muss nun als Berufsanfänger vermitteln, an Menschen, die seit Jahren ihr täglich Brot mit dem Schreiben verdienen, dass dies und jenes so nicht gut ist – oder besser gesagt, nicht den Vorstellungen der ganzen Sache entspricht. Prima Sache und das meine ich auch nicht ironisch. Am Ende ist es prima für mich. Ich kann richtig viel lernen. Sehe ich auch so. Ich weiß eben nur nicht, was es mit dem Schreiben macht. Mit dem Ventil. Denn es ist an sich ja (noch) schlimm.

Ich möchte nicht, dass ich irgendwann genervt hier sitze und das Aneinanderreihen der Buchstaben nicht mehr richtig funktioniert, sodass es m i r gut tut. Ob es schön, richtig und gut ist, sei dahin gestellt. Das muss nur das Berufsschreiben. Ich möchte nicht, dass es aufhört, danach entspannt zu sein. Dieses Gefühl, alles abgeladen zu haben. Das darf nie verschwinden. Nie. Und ich habe Angst, dass genau das passiert, was ich mir vor 15 Jahren zu meinem Berufswunsch überlegte. Nie das machen, was dich aus dem Alltagsmist rettet, denn die Gefahr ist viel zu groß, dass es irgendwann eben nicht mehr rettet.

Tja. Vielleicht ist das Getippe hier – seid Ewigkeiten mal wieder – der Versuch, genau das zu testen. Zu testen, wie es mir jetzt geht. Zu überprüfen, ob ich die scheiß Berufsbuchstaben problemlos gegen Buchstaben aus meinem Kopf austauschen kann. Oder ob es nicht funktioniert. Dann habe ich ein Problem.

Ich danke dir Chester Bennington für all die treffenden Lieder.

#47

Ich habe den Blog nicht vergessen. Ganz und gar nicht. Aber das hier gehört einfach nicht mehr in meinen Alltag. Vielleicht gehört das Schreiben auch gar nicht mehr so zu mir, wie es das früher tat. Einerseits ist es schade und ich möchte es sofort ändern. Andererseits ist es vollkommen in Ordnung. Denn es bedeutet gleichzeitig, dass einfach andere Dinge viel wichtiger geworden sind. In meinen Alltag ist kein Platz mehr. Während in den Monaten nach dem Umzug noch Platz für das Schreiben in der Bahn war, gibt es inzwischen keine Bahn mehr für mich. Ich fahre damit seit dem 1. Oktober nicht mehr. Ich fahre mit dem Auto. Komplett. Die ganze Strecke. Morgens 31,7 Kilometer hin und abends 30,4 Kilometer zurück. Und da kann ich logischerweise nicht schreiben. Auch kann ich nicht während des Fahrens darüber nachdenken, was ich schreiben könnte.

Irgendwo findet ihr hier sicher einen Jammereintrag, dass ich nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren kann und wie gern ich es können würde. Diesen Eintrag müsste ich eigentlich selbst lesen, damit ich das noch besser wertschätzen kann. Meistens kann ich das noch, denn all die Fahrerei geht nur schleppend voran. Sehr. Ich tuckere im Berufsverkehr über die Landstraße, obwohl es eine Autobahn gibt, weil ich das Stop-and-Go auf der Landstraße schon ausreichend nervenauftreibend finde. Erst jetzt gewöhne ich mich so langsam daran. Inzwischen kann ich mich auch 100%ig bis zum Feierabend auf meine Arbeit konzentrieren und schaue nicht mehr eine Stunde vorher alle Nase lang auf die Uhr, weil ich gleich Autofahren muss. Leider habe ich es noch nicht geschafft, morgens 30 Minuten später los zu fahren. Noch immer bin ich viel zu früh dort. Und noch immer ist es eine mittelschwere Katastrophe oder sogar ein unlösbares Problem, wenn ich auf einmal wo anders hin muss. Dafür habe ich aber meine erste Straßensperrung gemeistert. Und heute bin ich zum ersten Mal die gesamte Strecke ohne Navi gefahren. Ich war also entspannt genug, um ohne Notfall-Notfall-Hilfe fahren zu können. Ich merke selbst ein bisschen, dass es wird. Nicht, dass ich das Fahren an sich gut finde. Aber ich kann mir vorstellen, dass ich die 40 Minuten Arbeitsweg genießen lernen kann. Irgendwann. Vielleicht dann in zweieinhalb Monaten. Nach den nächsten 2.732,4 Kilometern.