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	<title>Mutismusblog &#187; Informationen</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht einer Schweigsamen...</description>
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		<title>Pressemeldung: &#8220;Das Schweigen der Kinder &#8211; Über 5.000 Schulanfänger schalten auf stumm&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 17:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Das Schweigen der Kinder &#8211; Über 5.000 Schulanfänger schalten auf stumm&#8221; Den hab&#8217; ich soeben via Google Alerts bekommen und möchte ihn euch zeigen. Ich finde es auch sehr sehr wichtig, dass Lehrer über Mutismus aufgeklärt werden. Zum einen, weil sie ihn dann eventuell erkennen, da die Schule für das Kind ja fremd ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.presseportal.de/pm/6910/1653012/tk_techniker_krankenkasse" target="_blank">&#8220;Das Schweigen der Kinder &#8211; Über 5.000 Schulanfänger schalten auf stumm&#8221;</a></p>
<p style="text-align: justify;">Den hab&#8217; ich soeben via Google Alerts bekommen und möchte ihn euch zeigen.<br />
Ich finde es auch sehr sehr wichtig, dass Lehrer über Mutismus aufgeklärt werden. Zum einen, weil sie ihn dann eventuell erkennen, da die Schule für das Kind ja fremd ist und es dort nicht spricht oder weil sie besser mit dem betroffenen Kind umgehen können.<br />
Keiner meiner Lehrer hatte jemals etwas von Mutismus gehört oder hatte im psychologischen Bereich Kenntnisse und Kompetenzen. Niemand wusste, wie er mit mir umzugehen hatte und eigentlich hat das auch keinen so richtig gekümmert.<br />
Oft bin ich im Internet schon über Berichte mutistischer Kinder gestolpert, die auf Sonderschulen gehen müssen oder keinen Schulabschluss machen können. Und nur weil sie nicht sprechen? Irgendwas ist das falsch. Es gibt ja  schließlich auch anerkannte Lese-Rechtschreib-Schwächen. Warum also  keine Sprechschwächen?</p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=2007&amp;md5=bfcf4d7fc4f59a9c0a196854d32d8ca8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Focus Reportage: &#8220;Zwei, die schweigen&#8221;</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/focus-reportage-zwei-die-schweigen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 15:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Focus Nummer 18, also von Anfang Mai 2010, war eine Reportage über Zwillinge, die an selektiven Mutismus leiden. Dummerweise hatte ich den Artikel verpasst, sodass ich mir den Focus weder kaufen, noch euch bescheid sagen konnte. Ärgerlich! Zum Glück hat focus.de die Reportage aber auch online gestellt, sodass ihr sie hier ansehen könnt. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Focus Nummer 18, also von Anfang Mai 2010, war eine Reportage über Zwillinge, die an selektiven Mutismus leiden. Dummerweise hatte ich den Artikel verpasst, sodass ich mir den Focus weder kaufen, noch euch bescheid sagen konnte. Ärgerlich!</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Glück hat focus.de die Reportage aber auch online gestellt, sodass ihr sie <a href="http://www.focus.de/panorama/reportage/tid-18401/focus-reportage-zwei-die-schweigen_aid_504067.html" target="_blank">hier</a> ansehen könnt. Der Artikel hat mehrere Teile und die jeweiligen Links sind unten auf der Seite zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Und naja, was soll ich dazu schreiben? Ich find&#8217; es mal wieder gut, dass es eine Reportage über selektiven Mutismus gibt und hoffe, dass ganz viele Menschen sie gelesen haben. Auch gut finde ich, dass es diesmal um zwei Jugendliche geht und ein bisschen deutlich wird, welche Probleme Mutismus im Alltag machen kann, wenn er nich im Kindesalter behandelt wird (Einkaufen, Schulabschluss, Beruf&#8230;).</p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=1902&amp;md5=02f0d647531676133037ce8acd0152ed" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>TAZ Artikel &#8220;Stilles Kind, stumme Pein&#8221;</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/taz-artikel-stilles-kind-stumme-pein/</link>
		<comments>http://www.mutismusblog.de/taz-artikel-stilles-kind-stumme-pein/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 15:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen gab es aktuell in der TAZ einen Artikel über selektiven Mutismus: Stilles Kind, stumme Pein Der Artikel handelt von einem elfjährigen Mädchen. Luisa. Ich finde gut beschrieben, was Mutismus eigentlich ist und wie erklärt wird, dass Luisa lieber auf ein Eis verzichtet, anstatt es selbst zu kaufen. So ist das ganz oft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor einigen Tagen gab es aktuell in der TAZ einen Artikel über selektiven Mutismus:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/stilles-kind-stumme-pein/" target="_blank">Stilles Kind, stumme Pein</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Artikel handelt von einem elfjährigen Mädchen. Luisa.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde gut beschrieben, was Mutismus eigentlich ist und wie erklärt wird, dass Luisa lieber auf ein Eis verzichtet, anstatt es selbst zu kaufen. So ist das ganz oft, dass man auf Dinge verzichten muss, die man eigentlich furchtbar gern tun würde nur weil man es nicht sagen kann.<br />
Auch geht es um die Problematik, dass selektiver Mutismus oft unerkannt bleibt und unwissende Ärzte sagen, dass sich das Schweigen irgendwann wieder gibt und normal ist, wie es glaube ich, oft passiert. Bei mir war es jedenfalls auch so.<br />
Ziemlich toll finde ich Luisas Geschafftes-Liste, weil sich das im Nachhinein einfach gigantisch anfühlt, was man alles bewältigt hat. Und dass sie schon einkaufen gehen und telefonieren kann. Zwar muss sie wissen, wer anruft und kann den Verkäufern keine Fragen stellen, aber ich weiß, wie schrecklich kompliziert schon die kleinen Aufgaben sein können und freue mich deshalb sehr für Luisa.</p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=1741&amp;md5=597015a2d66cabf32b3c5e4e82409b0d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mutismus und der lerntheoretische Ansatz</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/mutismus-lerntheoretischer-ansatz/</link>
		<comments>http://www.mutismusblog.de/mutismus-lerntheoretischer-ansatz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Lerntheorie besagt, dass jedes menschliche Verhalten er- und auch wieder verlernt werden kann. Bedeutende Begründer waren Anfang des 20. Jahrhunderts Iwan Petrowitsch Pawlow und Burrhus Frederic Skinner. Beim Mutismus wird unter Berücksichtigung der Lerntheorie somit davon ausgegangen, dass das Nichtsprechen erlernt und die Fähigkeit durch Worte zu kommunizieren verlernt wurde. Zwei Erklärungsansätze der Lerntheorie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Lerntheorie besagt, dass jedes menschliche Verhalten er- und auch wieder verlernt werden kann. Bedeutende Begründer waren Anfang des 20. Jahrhunderts <em>Iwan Petrowitsch Pawlow</em> und <em>Burrhus Frederic Skinner</em>.<br />
Beim Mutismus wird unter Berücksichtigung der Lerntheorie somit davon ausgegangen, dass das Nichtsprechen erlernt und die Fähigkeit durch Worte zu kommunizieren verlernt wurde. Zwei Erklärungsansätze der Lerntheorie, nämlich die der operanten Konditionierung und das Lernen am Modell spielen hierbei eine wichtige Rolle.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Operante Konditionierung</h3>
<p style="text-align: justify;">Bei der operanten Konditionierung wird das erlernte Verhalten durch positive oder negative Konsequenzen auf einen vorangegangenen Reiz beeinflusst. Einfach gesagt, versteht man darunter das Lernen durch Belohnung und Bestrafung.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Edward Lee Thorndike</em> führte hierzu einen Tierversuch durch. Hühner, Katzen und Hunde wurden in Rätselkäfige mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen gesetzt. Die Tiere mussten sich aus diesen Käfigen selbst befreien. Nachdem sie sich befreit hatten, wurden sie mit Futter belohnt und erneut in die Käfige gesetzt. Nach weiteren Wiederholungen benötigten die Tiere immer weniger Zeit bis sie sich selbst befreien konnten. Ergebnis war, dass Reaktionen, die positiv belohnt wurden, stärker von den Tieren mit der Situation verbunden wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der vorangegangene Reiz ist beim Mutismus die Aufforderungen zum Sprechen durch nicht vertraute Personen. Der Mutist reagiert, indem er schweigt. Positive Konsequenzen darauf können vermehrte Ausfmerksamkeit und Zuwendung sein. Der Betroffene wird in seinem Verhalten positiv verstärkt. Aber auch der Wegfall einer gewohnten negativen Konsequenz, wie zum Beispiel keine Aufforderung zum Sprechen kann das Verhalten beeinflussen und positiv verstärken. Als negative Konsequenz kommen für Mutismus Isolation oder der Entzug von sozialer Anerkennung als Bestrafung für sein Verhalten in Frage.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine positive Verstärkung führt dazu, dass der Betroffene die Konsequenz auf das Schweigen positiv erlebt und sein Verhalten nicht ändern wird. Dadurch setzt sich das Schweigen weiter fort und die Wahrscheinlichkeit, dass der Betroffene spricht, sinkt und je weiter diese sinkt, desto schwerer ist eine Verhaltensänderung.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Lernen am Modell</h3>
<p style="text-align: justify;">Beim Lernen am Modell wird ein bestimmtes Verhalten durch das Beobachten von Vorbildern abgeguckt und übernommen.<br />
Das Modelllernen kann in verschiedene Phasen unterteilt werden:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Aneignungsphase: Aufmerksamkeitsprozesse</strong><br />
Das Modell wird genau beobachtet und bestimmte Verhaltensweisen, die besonders interessant erscheinen, werden bewusst wahrgenommen.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Aneignungsphase: Behaltensprozesse</strong><br />
Das beobachtete Verhalten wird im Gedächtnis gespeichert.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Ausführungsphase: Reproduktionsprozesse</strong><br />
Das Verhalten wird nachgeahmt.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Ausführungsphase: Verstärkungs- und Motivationsprozesse</strong><br />
Das angewendete Verhalten verspricht Erfolg, wodurch das Verhalten weiter verstärkt wird.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><em>Albert Bandura </em>führte hierzu das Experiment<em> Bobo doll study</em> durch, bei dem Kindern einen Film sahen, indem eine Person sehr aggressiv reagierte. Am Ende gab es drei verschiedene Möglichkeiten, wie auf das aggressive Verhalten im Film reagiert wurde. Das Verhalten wurde belohnt, bestraft oder hatte keine Konsequenzen. Kinder, die die Belohnung auf das aggressive Verhalten gesehen hatten, imitierten dies.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Modell, von dem der Mutismusbetroffene das Verhalten erlernt, ist im engen Familienkreis zu finden. Die Kommunikationsfähigkeit wird durch das sprachliche Verhalten der Eltern, Großeltern und der älteren Geschwister geprägt.<br />
Oft sind die Eltern mutistischer Kinder selbst still und zurückhaltend.</p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=918&amp;md5=b5b0969758aee97959bcc00b4538bece" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Formen des Mutismus II</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/formen-mutismus-2/</link>
		<comments>http://www.mutismusblog.de/formen-mutismus-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 17:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
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		<description><![CDATA[Formen des Mutismus I T. L. Hayden unterteilte den Mutismus 1980 in vier Formen: 1. symbiotischer Mutismus: es besteht eine Kind-Elternteil- Symbiose (meist mit der Mutter), die das Schweigen auslöst oder verstärkt. Hierbei wird eine eigenständige Entwicklung des Kindes verhindert. Die Kinder verhalten sich eher nicht zurückgezogen, sondern kontrollierend und manipulierend. 2. passiv agressiver Mutismus: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mutismusblog.de/formen-mutismus-1/">Formen des Mutismus I</a></p>
<p>T. L. Hayden unterteilte den Mutismus 1980 in vier Formen:</p>
<p>1. <span style="color: #000000;"><em>symbiotischer Mutismus</em></span>: es besteht eine Kind-Elternteil-<br />
Symbiose (meist mit der Mutter), die das Schweigen auslöst<br />
oder verstärkt. Hierbei wird eine eigenständige Entwicklung<br />
des Kindes verhindert. Die Kinder verhalten sich eher nicht<br />
zurückgezogen, sondern kontrollierend und manipulierend.</p>
<p>2. <span style="color: #000000;"><em><span style="color: #000000;">p</span>assiv agressiver Mutismus</em></span>: das Schweigen wird als Waffe<br />
verwendet um andere zu manipulieren. Oft ist der Betroffene<br />
der Sündenbock in der Familie. Allerdings richtet sich der Mutismus<br />
nicht an die Familie, sondern vielmehr an die Umwelt. Dieses<br />
Verhalten ist mit Gewalt verbunden um die eigene Verwundbarkeit<br />
zu überdecken.</p>
<p>3. <span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><em>S</em></span><em>prechphobie-Mutismus</em></span>: hierbei hat der Betroffene Angst<br />
vor dem Sprechen an sich und vorm Hören der eigenen Stimme.<br />
Anstelle verbaler Kommunikation werden Zeichensprache, Gestik<br />
und Mimik benutzt.</p>
<p>4. <span style="color: #000000;"><em>reaktiver</em></span> oder <span style="color: #000000;"><em>traumatischer Mutismus</em></span>: Mutismus verursacht<br />
durch ein Trauma. Begleitend können starke Depressionen, Isolierung,<br />
Drogenkonsum und Suizidversuche auftreten.</p>
<p>Dagegen unterschied T. Spoerri 1986 den Mutismus anhand des Alters der Betroffenen:</p>
<p style="text-align: right;">1. <span style="color: #000000;"><em>infantiler Mutismu</em></span>s: Mutismus, der sich anfangs durch<br />
Sprachscheu im Alter von fünf und sechs Jahren entwickelt.</p>
<p style="text-align: right;">2. <span style="color: #000000;"><em><span style="color: #000000;">a</span>dulter Mutismus</em></span>: Mutismus, der in Verbindung mit einer<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schizophrenie#Katatone_Schizophrenie" target="_blank">katatonen Schizophrenie</a> auftritt.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">aus: <a href="http://www.amazon.de/Mutismus-Theorie-Kasuistik-totalen-elektiven/dp/3891661967/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1265810558&amp;sr=8-5" target="_blank">Mutismus, zur Theorie und Kasuistik des totalen und elektiven Mutismus</a><br />
von <em>Boris Hartmann</em></span></p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=946&amp;md5=70ebc3836fcbbe95393121fb4bee0680" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Formen des Mutismus I</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/formen-mutismus-1/</link>
		<comments>http://www.mutismusblog.de/formen-mutismus-1/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sprechen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mir gedacht, mal ein bisschen zu recherchieren, ob es neben der Einteilung zwischen totalem und selektiven Mutismus noch weitere gibt und wie es bezüglich der Mutismusformen in der Vergangenheit aussah. In der Literatur sind verschiedene Einteilungen  zu finden. Eine der ältesten stammt aus dem Jahr 1936 (von J. Waterink und R. Vedder): 1. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe mir gedacht, mal ein bisschen zu recherchieren, ob es neben der Einteilung zwischen totalem und selektiven Mutismus noch weitere gibt und wie es bezüglich der Mutismusformen in der Vergangenheit aussah.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Literatur sind verschiedene Einteilungen  zu finden. Eine der ältesten stammt aus dem Jahr 1936 (von J. Waterink und R. Vedder):</p>
<p style="text-align: right;">1.<em> <span style="color: #000000;">hysterischer Mutismus</span></em> : Mutismus mit hysterischen Symptomen<br />
(z.B. körperliche Störungen: Erbrechen, Zittern, Atemnot, Lähmungen).</p>
<p style="text-align: right;">2.<em> <span style="color: #000000;">elektiver Mutismus</span></em>: &#8220;freiwilliger&#8221; Mutismus, bei dem die Personen<br />
ausgesucht werden, mit denen der Betroffenen spricht.</p>
<p style="text-align: right;">3. <span style="color: #000000;"><em>Heinz`sche Mutismus</em></span>: der Betroffene reagiert bei einem<br />
Mileuwechsel mit Mutismus.</p>
<p style="text-align: right;">4. <span style="color: #000000;"><em>neurotischer Mutismus</em></span>: Mutismus, der durch eine<br />
Angstneurose ausgelöst wird.</p>
<p style="text-align: right;">5. <span style="color: #000000;"><em>thymogener Mutismus</em></span>: Mutismus, der aufgrund eines Traumas<br />
auftritt. Der Begriff <em>thymogen</em> wurde im zweiten Weltkrieg geprägt.<br />
Beispiele sind daher Traumata durch Kriegserlebnisse.</p>
<p style="text-align: right;">6. <span style="color: #000000;"><em>ideogener Mutismus</em></span>: Mutismus, der organische Ursachen hat.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Eine andere Einteilung wurde 1950 (von A. Weber) vorgenommen:</p>
<p style="text-align: justify;">1. <span style="color: #000000;"><em>einfach-reaktiver Mutismus</em></span>: Mutismus aufgrund eines<br />
schrecklichen Erlebnisses, der besonders bei der Sprachentwicklung<br />
auftritt. Beschreibt eher totalen Mutismus.</p>
<p style="text-align: justify;">2. <span style="color: #000000;"><em>neurotischer Mutismus</em></span>: Mutismus, der in Form einer Neurose<br />
durch innere und/oder äußere Konflikte entsteht. Überwiegend<br />
elektiver Mutismus.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="/formen-mutismus-2/" target="_self">Formen des Mutismus II</a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">aus: <a href="http://www.amazon.de/Mutismus-Theorie-Kasuistik-totalen-elektiven/dp/3891661967/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1265810558&amp;sr=8-5" target="_blank">Mutismus, zur Theorie und Kasuistik des totalen und elektiven Mutismus</a><br />
von <em>Boris Hartmann</em></span></p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=923&amp;md5=905709c8d36bac2b625d924751cdb9df" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Spiegel Artikel &#8220;Stilles Leiden&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 11:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich möchte gern einen Artikel von Spiegel Online empfehlen. „Stilles Leiden“. Der Artikel ist von 2006, also schon ein bisschen älter, aber ich finde ihn ziemlich gut und interessant. Zu Beginn wird Marvin vorgestellt, ein Junge der an selektivem Mutismus leidet. Seine Situation wird ein wenig beschrieben, bis erklärt wird, dass Mutismus oft überhaupt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich möchte gern einen Artikel von Spiegel Online empfehlen. „<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=45889492" target="_blank" class="broken_link">Stilles Leiden</a></span>“. Der Artikel ist von 2006, also schon ein bisschen älter, aber ich finde ihn ziemlich gut und interessant.<br />
Zu Beginn wird Marvin vorgestellt, ein Junge der an selektivem Mutismus leidet. Seine Situation wird ein wenig beschrieben, bis erklärt wird, dass Mutismus oft überhaupt nicht bekannt ist und als normale Schüchternheit oder eine Trotzphase gedeutet wird. Eben weil Mutisten in der Familie oft völlig normal sprechen.<br />
Ich finde, dass die Problematik Mutismus zu diagnostizieren und die Folgen in diesem Artikel sehr gut verdeutlicht werden. Und gleichzeitig verärgert es mich ein bisschen, weil auch deutlich wird, dass es anscheinend noch so viele Menschen gibt, die nicht wissen, was Mutismus ist und Betroffene für stur oder verrückt halten. Damit meine ich besonders Menschen, die eigentlich schon einmal davon gehört haben sollten, weil sie mit Kindern arbeiten. Erzieher und Lehrer zum Beispiel.<br />
Ich schob es bei mir immer auf die Zeit, dass der Mutismus bei mir erst so spät erkannt wurde. Als ich im Kindergarten war, war das im Jahr 1990 und ich dachte immer, damals war das das einfach noch nicht so bekannt und deswegen hatte keiner meine Not erkannt. Aber ist es heute wirklich anders? Und wenn nein, warum ist es nicht anders? In einer so fortschrittlichen Gesellschaft.<br />
Das ist eine interessante Frage…<br />
Jedenfalls hoffe ich, dass in viele Menschen diesen Artikel bei Spiegel Online gelesen habe, sodass das Thema Mutismus immer bekannter wird. Vor allem Menschen, die bei einer frühen Diagnose helfen können, denn wird Mutismus früh erkannt ist er viel leichter zu therapieren, als im Jugendalter.</p>
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		<title>Die Integrative Mutismus-Therapie</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 16:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben anderen Konzepten zur Behandlung von Mutismus gibt es die sogenannte Integrative Mutismus-Therapie (IMT), die für Kinder unter 10 Jahre entwickelt wurde und in Form von Einzelterminen stattfindet. Zu Beginn dieser Therapieform steht im Vordergrund, dem Kind die Therapie überhaupt erst einmal zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass die Angstminderung wichtig ist, sodass sich der Betroffene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Neben anderen Konzepten zur Behandlung von Mutismus gibt es die sogenannte Integrative Mutismus-Therapie (IMT), die für Kinder unter 10 Jahre entwickelt wurde und in Form von Einzelterminen stattfindet.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu Beginn dieser Therapieform steht im Vordergrund, dem Kind die Therapie überhaupt erst einmal zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass die Angstminderung wichtig ist, sodass sich der Betroffene auf die Therapie einlassen kann und Vertrauen zum Therapeuten gewinnt. Aber nicht nur zu Beginn ist die Angstbehandlung ein zentraler Punkt, sondern auch während der gesamten Therapie. Unterstützend können Medikamente eingesetzt werden.<br />
Für eine erfolgreiche Therapie ist zum einen eine angstfreie und kindgerechte Umgebung notwendig und zum anderen die Einbeziehung der Eltern sinnvoll. Vertraute Personen können zum Beispiel erst einmal beim Sprechen „helfen“. Zu Erleichterung können aber auch selbstgeschriebene Zettel verwendet oder Flüstern erlaubt werden.<br />
Am Anfang der Therapie werden dem Kind leicht lösbare Aufgaben gestellt, sodass es mehr Selbstvertrauen gewinnt. Wichtig ist allerdings diese, neben den Hilfsmitteln für das Sprechen, zu erschweren bzw. zu verringern damit das Kind nicht auf dieser Stufe stehen bleibt, sondern weiter voran kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem eine Grundlage geschaffen wurde, wird bei der IMT das Sprechen sozusagen wieder neu erlernt. So ist es ein Ziel die Mundmotorik zu trainieren und das Kind zum Laute sprechen – dem sogenannten Lautieren &#8211; zu ermutigen. Dies kann auf spielerische Art erfolgen, wie z.B. das Imitieren einer Lokomotive. Im Gegensatz zu anderen Therapieformen unterscheidet sich die IMT demnach durch logopädische Bestandteile.<br />
Wichtig bei der Behandlung von Mutismus sind die Aufklärung und das Verstehen der eigenen Situation. Einige grundlegende Botschaften sind:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Mutismus ist eine Krankheit, bei der ein Therapeut helfen kann eine positive Änderung zu erreichen</li>
<li>Schweigen ist belastend und führt zu Verzweiflung</li>
<li>Angst kann das Sprechen verhindern</li>
<li>wichtig sind zuerst kleine Schritte</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Oft ist der erste Schritt der schwerste, weswegen die Motivation bei Kindern besonders wichtig ist. Sträuben sich Kinder z.B. gegen eine Übung, muss eine Alternativübung gefunden werden. Daher sind sehr hohe Empathie und Aufmerksamkeit des Therapeuten wichtig, um das Kind nicht zu ängstigen. Kennzeichnend für eine Mutimustherapie ist auch, dass dem Kind längere Zeit zum Antworten gegeben wird.<br />
Die Fortschritte in der Therapie werden anschließend auf weitere soziale Situationen und Personen übertragen und ausgebaut, sodass diese gefestigt und die Ängste schrittweise abgebaut werden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Quelle: <span style="font-size: xx-small;"><a href="http://www.klinik-ellwangen.de/08_aktuelles/details.php?id=70" target="_blank">http://www.klinik-ellwangen.de/08_aktuelles/details.php?id=70</a></span></p>
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		<title>Der Begriff Mutismus</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 17:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum ersten Mal wurde der selektive Mutismus 1877 unter dem Namen &#8220;aphasia voluntaria&#8220;  in &#8220;Die Störungen der Sprache&#8221; von Adolf Kußmaul erwähnt. Kußmaul war ein deutscher Arzt und medizinischer Forscher. Eine Aphasie ist eine Sprachstörung und voluntaria bedeutet, dass diese eben vom Betroffenen freiwillig hervorgerufen wurde. Moritz Tramer, ein Kinder- und Jugendpsychiater aus der Schweiz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zum ersten Mal wurde der selektive Mutismus 1877 unter dem Namen &#8220;<em>aphasia voluntaria</em>&#8220;  in <em>&#8220;<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:1877_Kussmaul_St%C3%B6rungen_der_Sprache.jpg" target="_blank">Die Störungen der Sprache</a></span></em>&#8221; von Adolf Kußmaul erwähnt. Kußmaul war ein deutscher Arzt und medizinischer Forscher. Eine <em>Aphasie</em> ist eine Sprachstörung und <em>voluntaria</em> bedeutet, dass diese eben vom Betroffenen freiwillig hervorgerufen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Moritz Tramer, ein Kinder- und Jugendpsychiater aus der Schweiz, führte 1934 den Begriff <em>elektiver Mutismus</em> ein, der international anerkannt wurde. Mittlerweile ist der Begriff <em>elektiv</em> veraltet und wird heute durch das Synonym <em>selektiv</em> ersetzt.</p>
<p><a href="http://socialanxietydisorder.about.com/od/glossarya/g/aphasiavoluntar.htm" target="_blank">Link1 </a>, <a href="http://www.boris-hartmann.de/sprachtherapie-boris-hartmann/was-ist-mutismus-.php" target="_blank">Link2 </a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p>    <!--64367113--></p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=133&amp;md5=520c23d73fa0df60f3d33b5d92c5253e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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