<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mutismusblog &#187; Gefühle</title>
	<atom:link href="http://www.mutismusblog.de/tag/gefuhle/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.mutismusblog.de</link>
	<description>Die Welt aus der Sicht einer Schweigsamen...</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 22:12:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Einsam</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/einsam/</link>
		<comments>http://www.mutismusblog.de/einsam/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 18:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[einsam]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mutismusblog.de/?p=2712</guid>
		<description><![CDATA[Irgendwie fühle ich mich ein bisschen einsam. Einsam, weil ich keinen Menschen mehr hab&#8217;, der mich mal einige Zeit lang begleitet hat. Ein Mensch, der weiß, wie es ist, der mich kennt und weiß, wie es in mir drinnen aussieht ohne, dass ich etwas sagen muss. Und ein Mensch, der miterlebt hat, was ich erlebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Irgendwie fühle ich mich ein bisschen einsam. Einsam, weil ich keinen Menschen mehr hab&#8217;, der mich mal einige Zeit lang begleitet hat. Ein Mensch, der weiß, wie es ist, der mich kennt und weiß, wie es in mir drinnen aussieht ohne, dass ich etwas sagen muss. Und ein Mensch, der miterlebt hat, was ich erlebt habe.<br />
Klar kommen immer irgendwie neue Menschen dazu. Die auch sehr nah sein können. Aber am Anfang muss man immer erst erzählen und erklären. Und das ist irgendwie komisch. Die neuen Menschen können da (noch) nicht mitfühlen. Weil sie nicht wissen, wie es ist und war. Und irgendwie ist es auch komisch, dass sie in der Vergangenheit nicht dabei waren. Weil die Vergangenheit doch irgendwie wichtig ist. Deswegen bin ich ein bisschen einsam. Weil Menschen irgendwie kommen und gehen und man sich nur selbst bleibt. Und deswegen ist man irgendwie immer allein. Oder einsam.</p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=2712&amp;md5=7c0a1ea6752be6dbeca3019da7480a40" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mutismusblog.de/einsam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=2712&amp;md5=7c0a1ea6752be6dbeca3019da7480a40" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Droge: Mutismus</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/droge-mutismus/</link>
		<comments>http://www.mutismusblog.de/droge-mutismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 20:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Geschafftes]]></category>
		<category><![CDATA[Kampf]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mutismus]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[selektiver Mutismus]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mutismusblog.de/?p=2306</guid>
		<description><![CDATA[Wisst ihr, Mutismus ist manchmal wie eine Droge. Denn da gibts am Ende, wenn etwas geschafft ist dieses unglaublich berauschende Gefühl. Mir fällt kein ähnliches Gefühl ein, was ich euch nennen könnte, damit ihr wisst, wie das ist. Das ist viel mehr als das Abfallen der Anspannung. Da fallen tonnenweise Haufen ab. Besonders bei Dingen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wisst ihr, Mutismus ist manchmal wie eine Droge. Denn da gibts am Ende, wenn etwas geschafft ist dieses unglaublich berauschende Gefühl. Mir fällt kein ähnliches Gefühl ein, was ich euch nennen könnte, damit ihr wisst, wie das ist. Das ist viel mehr als das Abfallen der Anspannung. Da fallen tonnenweise Haufen ab. Besonders bei Dingen, die irgendwie mal unmöglich schienen. Wie das Praktikum im Studium. Das war so ein Ding, was unmöglich war. Im Nachhinein klingt&#8217;s blöd, weil&#8217;s seit gestern vobei ist, aber vor einem Jahr war es mal unmöglich. Da war&#8217;s riesengroß und schwer und unmöglich. Eine Herausforderung, die niemals meisterbar schien, weil&#8217;s zu kompliziert ist. Weil Praktika im Studium irgendwie wichtiger sind als in der Schule. Da wird mehr verlangt und erwartet und man hat mehr Verantwortung. Man ist eben Student und kein kleines Schulmädchen mehr und deswegen ist&#8217;s wichtiger.<br />
Jedenfalls war&#8217;s mal so wirklich unmöglich für mich. Und ich weiß nicht, ob ihr wisst, wie sich das anfühlt, wenn unmögliche Dinge plötzlich möglich und sogar vorbei sind. Dann ist das mehr als ein Grinsen im Gesicht. Dann ist da die Gänsehaut die den ganzen Körper verziehrt und innendrin kribbelt es überall. Und dann kann das Gesicht gar nicht mehr anders als zu strahlen. Dann machen das die Muskeln ganz von allein. Innendrin ist&#8217;s dann ganz warm und es fühlt sich so an als wäre man federleicht oder man würde überhalb des Bodens stehen. Und dann stimmt auch die ganze bisherige Welt irgendwie gar nicht mehr, weil unmögliche Dinge eigentlich nicht machbar &#8211; eben unmöglich &#8211; sind. Heißt ja schließlich so. Dann ist das völlig überwältigend und man muss das erst wieder neu ordnen.<br />
Besonders wenn es nicht nur vorbei und geschafft ist, sondern auch im Großen und Ganzen gar nicht so schlimm war. Eigentlich sogar nett. Und wenn man ein tolles Feedback bekommt, was gar nicht mal so schlimm den Fokus darauf hat, dass ich natürlich viel zu still bin und zurückhaltend mit mir und meinem Wissen, sondern auch viele andere Dinge gesagt werden. Dann ist das eigentlich noch viel schlimmer mit den Gefühlen. Und eigentlich könnten da auch Tränen in den Augen sein, weil man so wahnsinnig stolz ist und gerade in diesem klitzekleinen Moment so unsagbar glücklich. Weil die Welt nicht mehr stimmt und unmögliche Dinge aufeinmal möglich sind. Und man hat&#8217;s sich ganz allein zusammen gekämpft.<br />
Und deswegen mag ich den Mutismus auch eigentlich gar nicht her geben. Selbst, wenn ich ihn manchmal verfluche und am liebsten weg werfen würde. Aber irgendwie wär&#8217;s ohne ihn auch langweilig. Und dieses unbeschreibliche Gefühl am Ende, wenn ein Kapitel im großen Buch vorbei ist, ist das Leben mit Mutismus ein klitzekleines Riesenbisschen lebenswert!</p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=2306&amp;md5=c56af43ab95a8b4ac84853aa26441029" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mutismusblog.de/droge-mutismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=2306&amp;md5=c56af43ab95a8b4ac84853aa26441029" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>In der Psychiatrie</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/in-psychiatrie-mutismus/</link>
		<comments>http://www.mutismusblog.de/in-psychiatrie-mutismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 16:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsszenen]]></category>
		<category><![CDATA[Alena]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Mutismus]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[selektiver Mutismus]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mutismusblog.de/?p=1585</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich hätte nur noch das Nachthemd gefehlt und dann wäre jedes Klischee, was man über Menschen in einer Psychiatrie hat, erfüllt gewesen. Dann wäre Alena eine wandelnde Geistesabwesende gewesen mit Augenringen, blasser Haut, einem mageren Körper und Haaren, die ihr wild ins Gesicht fielen. Aber das war nicht so, weil sie psychisch krank war, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich hätte nur noch das Nachthemd gefehlt und dann wäre jedes Klischee, was man über Menschen in einer Psychiatrie hat, erfüllt gewesen. Dann wäre Alena eine wandelnde Geistesabwesende gewesen mit Augenringen, blasser Haut, einem mageren Körper und Haaren, die ihr wild ins Gesicht fielen.<br />
Aber das war nicht so, weil sie psychisch krank war, sondern das war so, weil eine Therapie katastrophal schwierig und kompliziert war. Vor der Therapie, da kam sie irgendwie zurecht. Es war nicht schön so, aber es funktionierte. Weil Menschen ihr Verhalten anpassen und kleine Überlebenskünstler sind, wenn sie es sein müssen.<br />
Aber nun war alles aufgewühlt und umgegraben. In Wunden gebohrt und nichts war mehr an seinem Platz.<br />
Innerlich, da war es schlimm. So schlimm, sodass man es äußerlich sehen konnte. Es war so, als wollte Alena diesmal nicht nur innerlich für immer einschlafen, sondern auch äußerlich. Es war einfach alles müde, auch der Körper. Da musste man auf einmal nicht mehr Essen und Schlafen, weil es dafür keine Kraft mehr gab.<br />
Früher, da hatte es eben funktioniert, das Leben. Und nun funktionierte gar nichts mehr. Das Sprechen funktionierte sowieso nicht. Aber das Nichtsprechen nun auch nicht mehr! Und alle Gedanken, Ansichten und Weltbilder waren plötzlich anders.<br />
Alles war furchtbar aufgewühlt. Im Wandel. Oder eben doch nicht. Jedenfalls war es nicht mehr so, wie es war. Entweder ging es vor oder es ging gar nicht mehr. Gar nicht mehr sollte es eigentlich nicht gehen und vor war furchtbar schwierig.<br />
<strong>Und deswegen sahen die meisten Menschen nicht so aus, weil sie krank waren und in eine Psychiatrie mussten, sondern, weil sie in einer waren.</strong></p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=1585&amp;md5=3af0800d1056ac436c8e48f6d3d4298e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mutismusblog.de/in-psychiatrie-mutismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=1585&amp;md5=3af0800d1056ac436c8e48f6d3d4298e" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/mutismus-leserfragen-2/</link>
		<comments>http://www.mutismusblog.de/mutismus-leserfragen-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 15:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mutismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[selektiver Mutismus]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprechen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mutismusblog.de/?p=375</guid>
		<description><![CDATA[1. Kannst du, wenn du allein bist, ein Lied summen oder singen? Ja, das ist kein Problem. Das macht mir manchmal sogar Spaß, wie zum Beispiel nachts allein beim Autofahren. Und dann würde ich gern richtig singen und Gitarre spielen können. Bis vor kurzem hätte ich nun auch noch geantwortet, dass ich unter Menschen absolut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">1.<span style="color: #888888;"> Kannst du, wenn du allein bist, ein Lied summen oder singen?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, das ist kein Problem. Das macht mir manchmal sogar Spaß, wie zum Beispiel nachts allein beim Autofahren. Und dann würde ich gern richtig singen und Gitarre spielen können. Bis vor kurzem hätte ich nun auch noch geantwortet, dass ich unter Menschen absolut nicht singen kann. Allerdings habe ich es vor einiger Zeit erst getan und habe daher nun keine genaue Antwort mehr. Ich würde mal sagen, es ist abhängig von den Menschen. Von der Anzahl, von der Lautstärke der Musik, davon wie laut man meine Stimme hören kann und und und. Völlig allein und mit leiser Musik und Zuhörern kann ich allerdings (noch) nicht singen.<br />
Damals fiel es mir unwahrscheinlich schwer mit anderen zu singen, wie zum Beispiel in der Schule im Musikunterricht, im Gottesdienst und Konfirmandenunterricht oder unter Freunden aus Spaß. Oft habe ich dann einfach nur die Lippen bewegt, damit es so aussah, als ob ich singe.</p>
<p style="text-align: justify;">2. <span style="color: #888888;">Was empfindest du, wenn du anderen bei einem Gespräch zuhörst?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Hm, unterschiedlich. Manchmal eigentlich gar nichts. Dann ist es völlig okay, wenn sich andere um mich herum unterhalten und ich nichts oder nur sehr wenig sage. Und manchmal fühle ich mich ziemlich gestresst, weil ich versuche mich irgendwie bemerkbar zu machen und mit zu reden. Dann bin ich irgendwie immer angespannt und auf der Hut jeden Moment etwas sagen zu müssen. Das ist meistens der Fall, wenn es um neue Menschen geht, die mich noch nicht kennen, damit ich einen guten Eindruck hinterlassen kann. Oder besser gesagt einen nicht all zu stillen Eindruck. Und manchmal fühle ich mich schrecklich. Dann bin ich tierisch neidisch und es ist an allen Ecken und Enden schwer. Das ist meistens so, wenn es um irgendetwas geht, was ich auch gern machen möchte, aber durch den Mutismus nicht kann. Das können ganz verschiedene Dinge sein, zum Beispiel etwas spielen, eine Geschichte erzählen und so weiter. Dann muss ich nicht nur mit den komischen Blicken der anderen klarkommen, warum ich das denn nun nicht mache, sondern auch mit mir selbst. Es ist dann unheimlich schwierig mir nicht selbst ständig Ohrfeigen geben zu wollen und mich dabei auch noch irgendwie zu mögen oder den Mutismus als Problem zu akzeptieren. Dann bin ich in solchen Situationen meistens mit mir selbst beschäftigt, weil ich mich irgendwie wieder beruhigen muss, damit ich nicht losheule und wegrenne.</p>
 <p><a href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=375&amp;md5=dcbea2f1f5475c7bcedb762447e5bc49" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mutismusblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mutismusblog.de/mutismus-leserfragen-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.mutismusblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=375&amp;md5=dcbea2f1f5475c7bcedb762447e5bc49" type="text/html" />
	</item>
	</channel>
</rss>

