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	<title>Mutismus Blog &#187; Bücher</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht einer Schweigsamen...</description>
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		<title>&#8220;Jadie – das Mädchen, das nicht sprechen wollte&#8221; von Torey Hayden</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 10:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Kevin habe ich nun auch &#8220;Jadie – das Mädchen, das nicht sprechen wollte&#8221; von Torey Hayden gelesen.
In diesem Buch gibt Torey Hayden ihren Beruf in der Klinik auf und nimmt eine neue Stelle als Lehrerin an. Sie zieht in eine kleine Stadt und betreut dort verhaltensgestörte Kinder in einer speziellen Klasse. In der Klasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach <a href="http://www.mutismusblog.de/kevin-torey-hayden/">Kevin</a> habe ich nun auch &#8220;Jadie – das Mädchen, das nicht sprechen wollte&#8221; von Torey Hayden gelesen.<br />
In diesem Buch gibt Torey Hayden ihren Beruf in der Klinik auf und nimmt eine neue Stelle als Lehrerin an. Sie zieht in eine kleine Stadt und betreut dort verhaltensgestörte Kinder in einer speziellen Klasse. In der Klasse sind vier, später 5 Kinder, unter anderem Jadie. Jadie ist acht Jahre als und spricht nicht. Sie leidet an selektiven Mutismus. Zu Hause spricht sie mit ihren Eltern und Schwestern, doch in der Schule bleibt sie stumm.<br />
Nach und nach gelingt es Torey das Mädchen zum Sprechen zu motivieren und Jadie findet Vertrauen. Mit viel Geduld versucht Torey Jadie zu verstehen. Doch was Jadie zu erzählen hat, ist alles andere als verständlich, leicht und am Rande jener Vorstellungskraft eines Erwachsenen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch hat mich ziemlich gefesselt und ich habe es in wenigen Tagen gelesen. Ich mag die Art, wie Torey Hayden schreibt und die Personen in ihren Büchern beschreibt. Neben Jadie sind auch die anderen Kinder der Klasse Thema und es wird ein bisschen von ihnen erzählt.<br />
Ich finde das Buch von Kevin zwar ein bisschen besser, wenn es darum geht sich das mit dem Mutismus vorzustellen, aber auch bei Jadie wird deutlich, wie komplziert das mit dem Sprechen sein kann und wie es funktionieren kann und wie nicht.<br />
Generell ist das Buch ziemlich spannend und &#8211; ohne nun nicht zu viel zu verraten &#8211; sehr schockierend und schlimm. Teilweise musste ich das Buch beiseite legen, weil ich eine Pause brauchte um das erstmal zu verarbeiten. Und nachdem ich nun fertig bin, würde ich am liebsten die ganze Welt in Ordnung bringen, damit so etwas <strong>nie </strong>wieder passieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch diesmal gibt es auf der Homepage von Torey Hayden, eine kleine <a href="http://www.torey-hayden.com/german/ghost_girl.htm" target="_blank">Notiz</a>, was aus Jadie geworden ist, da auch diese Geschichte &#8211; wie Kevins &#8211; auf einer wahren Begebenheit beruht.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend ist &#8220;Jadie – das Mädchen, das nicht sprechen wollte&#8221; ein sehr gutes und gleichzeitig eines der schlimmsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich kann es also bei einer &#8220;gewissen psychischen Stärke&#8221; (könnte stark triggern) nur weiter empfehlen.</p>
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		<title>&#8220;Kevin – der Junge, der nicht sprechen wollte&#8221; von Torey Hayden</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus dem Klappentext:
„Kevin lebt in einem Heim und hat seit Jahren keinen Laut mehr von sich gegeben. Er verkriecht sicht unter Tische und verschanzt sich hinter Stühlen, sobald ein Mensch sich ihm zuwendet. Er will keinen Kontakt mit der Welt!
Als die Psychologin Torey Hayden den Fall übernimmt, gelingt es ihr nach erstaunlich kurzer Zeit, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Aus dem Klappentext:<br />
<em>„Kevin lebt in einem Heim und hat seit Jahren keinen Laut mehr von sich gegeben. Er verkriecht sicht unter Tische und verschanzt sich hinter Stühlen, sobald ein Mensch sich ihm zuwendet. Er will keinen Kontakt mit der Welt!<br />
Als die Psychologin Torey Hayden den Fall übernimmt, gelingt es ihr nach erstaunlich kurzer Zeit, den Jungen zum Sprechen zu bringen. Aber das Aufheben dieser Barriere lässt die Vergangenheit Kevins hervorbrechen, die er durch sein Schweigen mühsam unterdrückt hatte. […] Die Unterdrückten Aggressionen des Jungens beginnen sich gegen die zu richten, die sie befreit hat: Torey Hayden. Ihrer Geduld, Liebe und Zuversicht und ihrem Vertrauen in die Möglichkeiten eines jeden Kindes gelingt es, Kevin in die menschliche Gemeinschaft zurückzuführen.“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Torey Hayden</strong> wurde 1951 in Montana, USA geboren und ist eine Psychologin, die sich auf Sonderpädagogik mit emotional gestörten Kindern spezialisiert hat. Sie ist geschieden und hat eine Tochter. Mehr Informationen gibt es auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.torey-hayden.com/german" target="_blank">ihrer Website</a></span>.<br />
Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte. <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.torey-hayden.com/german/murphys_boy.htm" target="_blank">Hier</a></span> gibt es sogar ein Statement des Jungen aus dem Buch.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir hat das <strong>Buch</strong> ziemlich gut gefallen, auch wenn es mein erster Roman mit dem Thema Mutismus war und ich daher generell noch keine Vergleiche habe.<br />
Zu Beginn war ich allerdings etwas überrascht, denn persönlich kannte ich die Art und Weise wie Kevin versucht hat zu sprechen nicht. Kevin sprach einige Jahre kein einziges Wort mehr und hatte demnach große Anstrengungen wieder Laute zu sprechen. Manchmal schien es so, als könnte Kevin organtechnisch nicht sprechen und versuche es bis zur Erschöpfung, was ich eben persönlich nicht kenne, da ich schon immer sprechen konnte, nur die Worte bei fremden Menschen nicht kamen. Aber im Laufe des Buches wird immer deutlicher, dass Kevin an Mutismus leidet.<br />
Gut beschrieben finde ich die vielen Ängste und Sorgen, die Kevin hat, welche für manch andere vielleicht lächerlich erscheinen. So scheitert zum Beispiel eine wichtige Situation, weil Kevin Angst hat auf die Toilette zu gehen.<br />
Auch finde ich den Verlauf der Therapie mit vielen Rückschlägen und kleinen Fortschritten super beschrieben. Es traten immer wieder neue Probleme auf, die eine Veränderung normalerweise mit sich bringt und Kevin stellte sich die Frage, will man lieber „verrückt“ bleiben, weil man es schon kennt oder will man sich verändern. Das Verrücktsein ist eben doch nicht immer so schlecht, wie man denkt.<br />
Ebenso finde ich bei Kevin sehr spannend, wieso er bzw. was er eigentlich verschweigt. Ohne zu viel zu verraten, sah es eben in Kevin ganz anders aus als äußerlich. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass das stimmt. Oft sind Mutisten innen ganz anders als außen. Kevin dachte sich sogar einen anderen Namen, für die Person, die er innerlich war bzw. äußerlich gern sein wollte, aus.<br />
Zusammenfassend hat mich die Art und Weise wie Torey Hayden mit Kevin umgeht sehr berührt. Sie glaubt an ihn und gibt ihn nicht auf, auch wenn sie in manchen Situationen einen guten Grund gehabt hätte. Ich kann das Buch daher sehr empfehlen, will man sich mit dem Thema Mutismus beschäftigen und wissen, wie ein Leben damit so sein kann.</p>
<p style="text-align: right;">
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