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	<title>Kommentare für Mutismusblog</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht einer Schweigsamen...</description>
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		<title>Kommentar zu Gehen von Maccabros</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/gehen/comment-page-1/#comment-7976</link>
		<dc:creator>Maccabros</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 18:48:29 +0000</pubDate>
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		<description>Manche Dinge geschehen sofort, andere widerum benötigen Zeit...

LG

Maccabros</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Dinge geschehen sofort, andere widerum benötigen Zeit&#8230;</p>
<p>LG</p>
<p>Maccabros</p>
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		<title>Kommentar zu Gehen von Meike</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/gehen/comment-page-1/#comment-7969</link>
		<dc:creator>Meike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:20:01 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Und sie genoss das Gefühl etwas klitzekleines geschafft zu haben.&quot; - das kann ich sehr gut nachvollziehen. Es ist ein so schönes Gefühl. Und es macht Mut. Irgendwie. Es lässt einen hoffen. Und das ist so wichtig...

Ich mag deine Art, zu schreiben.

Liebe Grüße!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Und sie genoss das Gefühl etwas klitzekleines geschafft zu haben.&#8221; &#8211; das kann ich sehr gut nachvollziehen. Es ist ein so schönes Gefühl. Und es macht Mut. Irgendwie. Es lässt einen hoffen. Und das ist so wichtig&#8230;</p>
<p>Ich mag deine Art, zu schreiben.</p>
<p>Liebe Grüße!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie ist Mutismus? von Sab</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/wie-ist-mutismus/comment-page-1/#comment-7961</link>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:23:19 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href=&quot;#comment-7936&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;b&gt;@Anonymous:&lt;/b&gt; &lt;/a&gt; Irgendwie habe ich mich das auch schon oft gefragt, wo der Unterschied ist und keine Antwort gefunden. Außer eben im Schweigen. Als ich in der Psychiatrie war war dort eine Patientin, bei der soziale Phobie diagnosiziert wurde. Vor dem Reden an sich hatte sie nicht so große Angst. Schüchtern war sie, ja. Aber für sie war es eher wichtig, wie sie Menschen wahrnemen und was sie denken, wenn sie sich blamiert. So erzählte sie das jedenfalls. Und mir ist es dagegen relativ egal, was andere Menschen über mein Schweigen denken. Damit stand ich einige Male ziemlich krass im Mittelpunkt. Sie konnte dagegen absolut nicht im Mittelpunkt stehen...
Aber ich denke, dass war jetzt ein individueller Fall. Vielleicht gibt es auch keine klare Abgrenzung? Vielleicht unterscheidet sich das nur in den Schweigen? Irgendwo habe ich auch mal gehört/gelesen, dass Mutismus auch eine Art von sozial Phobie ist. Eben nur viel krasser...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="#comment-7936" rel="nofollow"><b>@Anonymous:</b> </a> Irgendwie habe ich mich das auch schon oft gefragt, wo der Unterschied ist und keine Antwort gefunden. Außer eben im Schweigen. Als ich in der Psychiatrie war war dort eine Patientin, bei der soziale Phobie diagnosiziert wurde. Vor dem Reden an sich hatte sie nicht so große Angst. Schüchtern war sie, ja. Aber für sie war es eher wichtig, wie sie Menschen wahrnemen und was sie denken, wenn sie sich blamiert. So erzählte sie das jedenfalls. Und mir ist es dagegen relativ egal, was andere Menschen über mein Schweigen denken. Damit stand ich einige Male ziemlich krass im Mittelpunkt. Sie konnte dagegen absolut nicht im Mittelpunkt stehen&#8230;<br />
Aber ich denke, dass war jetzt ein individueller Fall. Vielleicht gibt es auch keine klare Abgrenzung? Vielleicht unterscheidet sich das nur in den Schweigen? Irgendwo habe ich auch mal gehört/gelesen, dass Mutismus auch eine Art von sozial Phobie ist. Eben nur viel krasser&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mut-is(t)-mus(s) von motzi</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/mut-ist-muss-2/comment-page-1/#comment-7942</link>
		<dc:creator>motzi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 12:56:44 +0000</pubDate>
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		<description>sehen, ob ein Atemzug ausreicht, um Dinge zu verändern</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sehen, ob ein Atemzug ausreicht, um Dinge zu verändern</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie ist Mutismus? von Anonymous</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/wie-ist-mutismus/comment-page-1/#comment-7936</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 08:35:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mutismusblog.de/?p=3433#comment-7936</guid>
		<description>Deine Frage beschäftigt mich schon seit Tagen. Eine Antwort hab ich nicht - mir stellt sich die Frage auch oft. 

Zitat:
&quot;Was bedeutet überhaupt &quot;Mutismus&quot;?

Das Wort Mutismus wurde vom lateinischen &quot;mutus&quot; abgeleitet, was so viel wie &quot;stumm&quot; bedeutet. Genau genommen ist der Begriff &quot;Mutismus&quot; somit eigentlich falsch, denn Menschen, die unter Mutismus leiden, sind ja nicht stumm im Sinne von &quot;nicht fähig zu sprechen&quot;. Wenn man einmal vom akinetische Mutismus (auch posttraumatischen Mutismus) absieht, können eigentlich alle Menschen, die mutistisch sind, per mündlicher Sprache, d.h. Sprechen, kommunizieren. Sie tun es aber aufgrund einer starken Angst nicht. &quot;

von hier: http://www.mutismus.de/informationen-und-aufklaerung

Wenn man die Angst sieht und hat - auch die Angst vor dem nicht Sprechen können - ist es doch eigentlich immer noch Mutismus.

Wenn es jetzt &quot;nur&quot; Sozialphobie wäre - entstand die doch auch durch den Mutismus - denn weil das Sprechen nicht ging, hatte man Angst vor der Situation, oder?

Die Ursache für die aktuellen Einschränkungen - sind sie vom nicht sprechen können losgelöst?

Oder doch Soziale Phobie?

Zitat:

Was ist Soziale Phobie?
 
Regelmäßig wiederkehrende Ängste, Hemmungen und Scham
- bei Begegnung und Interaktion mit Menschen
- vor dem Auftreten und Sprechen in der Öffentlichkeit und in Gruppen
 
Mit Furcht vor:
- Beobachtung
- Bewertung
- Ablehnung
- Versagen
- Blamage

von hier: http://www.sozphobie.de/hallo.sp?x=d2

Da steht nichts von Sprechen oder nicht sprechen können - es geht darüber hinaus. 
Aber vielleicht geht das Sprechen ja nicht wegen dem beobachtet, bewertet, abgelehnt werden, zu versagen oder sich zu blamieren?

Gibt es überhaupt eine klare Abgrenzung?

Sorry für den langen Kommentar - zumal er nicht mal Antworten bietet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Frage beschäftigt mich schon seit Tagen. Eine Antwort hab ich nicht &#8211; mir stellt sich die Frage auch oft. </p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Was bedeutet überhaupt &#8220;Mutismus&#8221;?</p>
<p>Das Wort Mutismus wurde vom lateinischen &#8220;mutus&#8221; abgeleitet, was so viel wie &#8220;stumm&#8221; bedeutet. Genau genommen ist der Begriff &#8220;Mutismus&#8221; somit eigentlich falsch, denn Menschen, die unter Mutismus leiden, sind ja nicht stumm im Sinne von &#8220;nicht fähig zu sprechen&#8221;. Wenn man einmal vom akinetische Mutismus (auch posttraumatischen Mutismus) absieht, können eigentlich alle Menschen, die mutistisch sind, per mündlicher Sprache, d.h. Sprechen, kommunizieren. Sie tun es aber aufgrund einer starken Angst nicht. &#8221;</p>
<p>von hier: <a href="http://www.mutismus.de/informationen-und-aufklaerung" rel="nofollow">http://www.mutismus.de/informationen-und-aufklaerung</a></p>
<p>Wenn man die Angst sieht und hat &#8211; auch die Angst vor dem nicht Sprechen können &#8211; ist es doch eigentlich immer noch Mutismus.</p>
<p>Wenn es jetzt &#8220;nur&#8221; Sozialphobie wäre &#8211; entstand die doch auch durch den Mutismus &#8211; denn weil das Sprechen nicht ging, hatte man Angst vor der Situation, oder?</p>
<p>Die Ursache für die aktuellen Einschränkungen &#8211; sind sie vom nicht sprechen können losgelöst?</p>
<p>Oder doch Soziale Phobie?</p>
<p>Zitat:</p>
<p>Was ist Soziale Phobie?</p>
<p>Regelmäßig wiederkehrende Ängste, Hemmungen und Scham<br />
- bei Begegnung und Interaktion mit Menschen<br />
- vor dem Auftreten und Sprechen in der Öffentlichkeit und in Gruppen</p>
<p>Mit Furcht vor:<br />
- Beobachtung<br />
- Bewertung<br />
- Ablehnung<br />
- Versagen<br />
- Blamage</p>
<p>von hier: <a href="http://www.sozphobie.de/hallo.sp?x=d2" rel="nofollow">http://www.sozphobie.de/hallo.sp?x=d2</a></p>
<p>Da steht nichts von Sprechen oder nicht sprechen können &#8211; es geht darüber hinaus.<br />
Aber vielleicht geht das Sprechen ja nicht wegen dem beobachtet, bewertet, abgelehnt werden, zu versagen oder sich zu blamieren?</p>
<p>Gibt es überhaupt eine klare Abgrenzung?</p>
<p>Sorry für den langen Kommentar &#8211; zumal er nicht mal Antworten bietet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mut-is(t)-mus(s) von lilifercat</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/mut-ist-muss-2/comment-page-1/#comment-7915</link>
		<dc:creator>lilifercat</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 20:26:24 +0000</pubDate>
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		<description>Für den Mut muss man dankbar sein, so in der Art : 
http://anniefee.wordpress.com/2011/10/20/stadt-eines-mittags/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Mut muss man dankbar sein, so in der Art :<br />
<a href="http://anniefee.wordpress.com/2011/10/20/stadt-eines-mittags/" rel="nofollow">http://anniefee.wordpress.com/2011/10/20/stadt-eines-mittags/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie ist Mutismus? von Sab</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/wie-ist-mutismus/comment-page-1/#comment-7893</link>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 15:01:06 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href=&quot;#comment-7836&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;b&gt; @Sandra: &lt;/b&gt; &lt;/a&gt; Ja doch, ich glaube, ein bisschen kann man das damit vergleichen... 

&lt;a href=&quot;#comment-7839&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;b&gt; @marmor: &lt;/b&gt; &lt;/a&gt; Mir ging es genauso. Vorher war das Nichtsprechen eigentlich nie so das Problem. Man kommt eben irgendwie damit zurecht. Als ich angefangen habe, es ändern zu wollen, bin ich natürlich gescheitert und dann fingen irgendwann die Depressionen an...
So einen Traum hatte ich zwar nie, aber ich mag die Erklärung, denn die trifft es gut...

&lt;a href=&quot;#comment-7867&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;b&gt; @Joyo/Winternachtsträumerin: &lt;/b&gt;&lt;/a&gt; Genau so habe ich mich gefühlt/fühle ich mich...

&lt;a href=&quot;#comment-7886&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;b&gt; @HerzaufderZunge: &lt;/b&gt; &lt;/a&gt; Den 5m-Turm Vergleich mag ich auch.  Grad da wird deutlich, wieviel Druck man von &quot;normalen&quot; Menschen bekommen kann oder sie die Angst nicht verstehen können, weil sie sich das ja trauen...
Zu deiner Frage. Am Anfang, als ich noch richtig selektiv mutistisch war, hatte ich nie viele Was-ist-wenn-Gedanken im Kopf. Jedenfalls keine konkreten. Das einzige, woran ich dachte und was mich irgendwie noch mehr hemmte, waren die Gedanken an die Reaktionen von den anderen, wenn ich plötzlich sprechen würde. Je mehr mich andere Menschen als Schweigende kannten, desto schwerer war es da auszubrechen.
Die konkreten Was-ist-wenn-Gedanken kamen erst später, als ich mehr gesprochen habe und es auch versucht habe im Alltag zu tun. Das waren dann so Gedanken, wie was ist, wenn du dich versprichst, der andere dich nicht versteht, du dich doof und peinlich berührt fühlst. Also da habe ich dann schon an die Konsequenzen gedacht, wodurch die Angst nur größer wurde. An die schönen Konsequenzen habe ich nie gedacht.
Angst davor ein neuer Mensch zu sein hatte ich auch irgendwie. Zwar nicht so konkret, sodass ich es jetzt genau benennen konnte und es tatsächlich ein sichtbarer Hinderungsgrund war, aber im Unterbewusstsein schon. Das habe ich besonders gemerkt, wenn mein Therapeut mich bat, mir vorzustellen, wie es ist, wenn ich sprechen würde. Das passte einfach nicht zusammen. Ich glaube, das was du über das erarbeitete Selbstbild schreibst, passt ganz gut. Weil irgendwie wird das dann später zu seinem Charakter. Man ist dann eben so und wer ist denn dann schon gern neu, wenn man eben gelernt hat so zurecht zu kommen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="#comment-7836" rel="nofollow"><b> @Sandra: </b> </a> Ja doch, ich glaube, ein bisschen kann man das damit vergleichen&#8230; </p>
<p><a href="#comment-7839" rel="nofollow"><b> @marmor: </b> </a> Mir ging es genauso. Vorher war das Nichtsprechen eigentlich nie so das Problem. Man kommt eben irgendwie damit zurecht. Als ich angefangen habe, es ändern zu wollen, bin ich natürlich gescheitert und dann fingen irgendwann die Depressionen an&#8230;<br />
So einen Traum hatte ich zwar nie, aber ich mag die Erklärung, denn die trifft es gut&#8230;</p>
<p><a href="#comment-7867" rel="nofollow"><b> @Joyo/Winternachtsträumerin: </b></a> Genau so habe ich mich gefühlt/fühle ich mich&#8230;</p>
<p><a href="#comment-7886" rel="nofollow"><b> @HerzaufderZunge: </b> </a> Den 5m-Turm Vergleich mag ich auch.  Grad da wird deutlich, wieviel Druck man von &#8220;normalen&#8221; Menschen bekommen kann oder sie die Angst nicht verstehen können, weil sie sich das ja trauen&#8230;<br />
Zu deiner Frage. Am Anfang, als ich noch richtig selektiv mutistisch war, hatte ich nie viele Was-ist-wenn-Gedanken im Kopf. Jedenfalls keine konkreten. Das einzige, woran ich dachte und was mich irgendwie noch mehr hemmte, waren die Gedanken an die Reaktionen von den anderen, wenn ich plötzlich sprechen würde. Je mehr mich andere Menschen als Schweigende kannten, desto schwerer war es da auszubrechen.<br />
Die konkreten Was-ist-wenn-Gedanken kamen erst später, als ich mehr gesprochen habe und es auch versucht habe im Alltag zu tun. Das waren dann so Gedanken, wie was ist, wenn du dich versprichst, der andere dich nicht versteht, du dich doof und peinlich berührt fühlst. Also da habe ich dann schon an die Konsequenzen gedacht, wodurch die Angst nur größer wurde. An die schönen Konsequenzen habe ich nie gedacht.<br />
Angst davor ein neuer Mensch zu sein hatte ich auch irgendwie. Zwar nicht so konkret, sodass ich es jetzt genau benennen konnte und es tatsächlich ein sichtbarer Hinderungsgrund war, aber im Unterbewusstsein schon. Das habe ich besonders gemerkt, wenn mein Therapeut mich bat, mir vorzustellen, wie es ist, wenn ich sprechen würde. Das passte einfach nicht zusammen. Ich glaube, das was du über das erarbeitete Selbstbild schreibst, passt ganz gut. Weil irgendwie wird das dann später zu seinem Charakter. Man ist dann eben so und wer ist denn dann schon gern neu, wenn man eben gelernt hat so zurecht zu kommen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie ist Mutismus? von HerzaufderZunge</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/wie-ist-mutismus/comment-page-1/#comment-7886</link>
		<dc:creator>HerzaufderZunge</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 07:56:14 +0000</pubDate>
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		<description>Die Vorstellung mit dem Traum, in dem man nicht von der Stelle kommt, finde ich für mich als 
Sprechende schon ganz gut nachvollziehbar. Ich habe mir immer vorgestellt in welche Situation ich wohl eine unüberwindbare Angst spüre. Vielleicht bei einem Sprung vom 5Meter-Turm ? Wenn man da oben steht und runter kuckt und vor dir sind schon zig Personen einfach runter gehüpft und sicher gelandet. Unten stehen viele und kucken zu dir und sagen &quot;nun Spring! Es Passiert dir nichts, wir warten doch auch hier auf dich!&quot; und hinter einem die Schlange, die drängelt und sich wundert, warum springt sie nicht? 
Naja, bei so einem Sprung kann ja auch echt was passieren... Wie ist das für einen Mutisten ? Hat der das Gefühl wenn er spricht passiert ihm auch was ganz schlimmes? Was geht euch durch den Kopf, wenn ihr euch auf das Sprechen vorbereitet? Ist es nur negatives Gefühl oder auch dieses &quot;was ist wenn...&quot; ? Könnt ihr euch in so einer Situation die schönen Dinge , Konsequenzen des Sprechens vorstellen und euch auf sie konzentrieren?? Natürlich ist das an die selektiven Mutisten gerichtet... Aber vielleicht auch an den komplett Schweigenden. Habt ihr schöne, positive Erinnerungen, die ihr vorkramen könnt? Kann es auch die Angst davor sein, ein &quot;neuer&quot; Mensch zu werden, wenn ihr sprecht? Angst davor, dass sich dann schlagartig alles ändert? Anders mit euch umgegangen wird, ihr mehr Selbständigkeit und Verantwortlichkeiten übernehmen müsst ? Ihr Freunde und Bezugspersonen verliert? Vielleicht eine Sonderstellung aufgeben müsst? Eine neue Persönlichkeit werdet und diese mit eurem Selbstbild abgleichen müsst? 
Ich habe mal gelernt, dass jeder Mensch sein hart erarbeitetes Selbstbild verteidigt, komme was wolle! Auch, wenn es ein negatives Selbstbild ist. Vielleicht kann man darum Kinder schneller zum Sprechen bewegen, weil ihr Selbstbild noch nicht so gefestigt ist und sie noch formbarer sind, sprich ihr Selbstkonzept ist noch durchlässiger für Änderungen. Eine Jugendlicher in der Pubertät kämpft dafür umso verbissener um sein gerade gewonnenes Selbstkonzept und somit auch um sein inneres Gleichgewicht. Sorry, ich breche das hier jetzt einfach mal ab, könnte nämlich Romane darüber schreiben. Bei mir liegt eben das Herz auf der Zunge, ein Leben ohne Sprechen könnte ich mir nie vorstellen. Vielleicht bin ich darum Sprachtherapeutin geworden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorstellung mit dem Traum, in dem man nicht von der Stelle kommt, finde ich für mich als<br />
Sprechende schon ganz gut nachvollziehbar. Ich habe mir immer vorgestellt in welche Situation ich wohl eine unüberwindbare Angst spüre. Vielleicht bei einem Sprung vom 5Meter-Turm ? Wenn man da oben steht und runter kuckt und vor dir sind schon zig Personen einfach runter gehüpft und sicher gelandet. Unten stehen viele und kucken zu dir und sagen &#8220;nun Spring! Es Passiert dir nichts, wir warten doch auch hier auf dich!&#8221; und hinter einem die Schlange, die drängelt und sich wundert, warum springt sie nicht?<br />
Naja, bei so einem Sprung kann ja auch echt was passieren&#8230; Wie ist das für einen Mutisten ? Hat der das Gefühl wenn er spricht passiert ihm auch was ganz schlimmes? Was geht euch durch den Kopf, wenn ihr euch auf das Sprechen vorbereitet? Ist es nur negatives Gefühl oder auch dieses &#8220;was ist wenn&#8230;&#8221; ? Könnt ihr euch in so einer Situation die schönen Dinge , Konsequenzen des Sprechens vorstellen und euch auf sie konzentrieren?? Natürlich ist das an die selektiven Mutisten gerichtet&#8230; Aber vielleicht auch an den komplett Schweigenden. Habt ihr schöne, positive Erinnerungen, die ihr vorkramen könnt? Kann es auch die Angst davor sein, ein &#8220;neuer&#8221; Mensch zu werden, wenn ihr sprecht? Angst davor, dass sich dann schlagartig alles ändert? Anders mit euch umgegangen wird, ihr mehr Selbständigkeit und Verantwortlichkeiten übernehmen müsst ? Ihr Freunde und Bezugspersonen verliert? Vielleicht eine Sonderstellung aufgeben müsst? Eine neue Persönlichkeit werdet und diese mit eurem Selbstbild abgleichen müsst?<br />
Ich habe mal gelernt, dass jeder Mensch sein hart erarbeitetes Selbstbild verteidigt, komme was wolle! Auch, wenn es ein negatives Selbstbild ist. Vielleicht kann man darum Kinder schneller zum Sprechen bewegen, weil ihr Selbstbild noch nicht so gefestigt ist und sie noch formbarer sind, sprich ihr Selbstkonzept ist noch durchlässiger für Änderungen. Eine Jugendlicher in der Pubertät kämpft dafür umso verbissener um sein gerade gewonnenes Selbstkonzept und somit auch um sein inneres Gleichgewicht. Sorry, ich breche das hier jetzt einfach mal ab, könnte nämlich Romane darüber schreiben. Bei mir liegt eben das Herz auf der Zunge, ein Leben ohne Sprechen könnte ich mir nie vorstellen. Vielleicht bin ich darum Sprachtherapeutin geworden&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie ist Mutismus? von Joyo/Winternachtsträumerin</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/wie-ist-mutismus/comment-page-1/#comment-7867</link>
		<dc:creator>Joyo/Winternachtsträumerin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 16:13:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mutismusblog.de/?p=3433#comment-7867</guid>
		<description>Ich denke, du schreibst hier schon ganz gut drüber, wie Mutismus ist, wie er sich anfühlt. Vielleicht in älteren Posts, in denen von Alena &amp; Co mehr als in den Aktuellen - aber auch in den Aktuellen steckt (fast) immer ein bisschen &#039;Wie Mutismus ist&#039; drin. Denke ich.

Wie stell ich mir Mutismus vor. Gar nicht, eigentlich.
Ich frag mich manchmal, ob meine Schwester das hat(te). Weil sie oft nicht gesprochen hat.
Ich denke manchmal, dass Mutismus ist, wenn man eigentlich etwas tun will und weiß, dass es gar nicht schlimm ist, eigentlich, aber es trotzdem nicht kann. Wenn es einfach nicht geht. Wenn man so mit sich selbst kämpfen muss und am Ende trotzdem nicht gewinnt. Zum aus der Haut fahren. Zum Sich-Hassen. Zum Durchdrehen, zum alles und am meisten sich selbst zerstören wollen, weil es einfach nicht funktioniert. Zum Gefangen sein, in einem ständigen Kampf mit sich selbst.
So vielleicht.
Vielleicht auch nicht.
:)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, du schreibst hier schon ganz gut drüber, wie Mutismus ist, wie er sich anfühlt. Vielleicht in älteren Posts, in denen von Alena &amp; Co mehr als in den Aktuellen &#8211; aber auch in den Aktuellen steckt (fast) immer ein bisschen &#8216;Wie Mutismus ist&#8217; drin. Denke ich.</p>
<p>Wie stell ich mir Mutismus vor. Gar nicht, eigentlich.<br />
Ich frag mich manchmal, ob meine Schwester das hat(te). Weil sie oft nicht gesprochen hat.<br />
Ich denke manchmal, dass Mutismus ist, wenn man eigentlich etwas tun will und weiß, dass es gar nicht schlimm ist, eigentlich, aber es trotzdem nicht kann. Wenn es einfach nicht geht. Wenn man so mit sich selbst kämpfen muss und am Ende trotzdem nicht gewinnt. Zum aus der Haut fahren. Zum Sich-Hassen. Zum Durchdrehen, zum alles und am meisten sich selbst zerstören wollen, weil es einfach nicht funktioniert. Zum Gefangen sein, in einem ständigen Kampf mit sich selbst.<br />
So vielleicht.<br />
Vielleicht auch nicht.<br />
:)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie ist Mutismus? von marmor</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/wie-ist-mutismus/comment-page-1/#comment-7839</link>
		<dc:creator>marmor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 19:03:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mutismusblog.de/?p=3433#comment-7839</guid>
		<description>Ich habe selbst einige Jahre an selektivem Mutismus &quot;gelitten&quot;. Ich habe erst mit ungefähr  11 Jahren ganz langsam angefangen mit Menschen außerhalb meiner Familie sowie zwei Freundinnen zu sprechen. 
Gelitten in Anführungszeichen, weil es in den ersten Jahren für mich kein Problem war. Erst als ich angefangen habe dagegen anzukämpfen ist der Mutismus zum Problem geworden. Erst als ich unbedingt sprechen wollte. Ich weiß noch, wie ich ewig lange vorher geplant hatte einem Mitschüler tschüss zu sagen und als ich es endlich geschafft hatte, vor Erschöpfung angefangen habe zu weinen.

Wenn ich erklären soll, wie Mutismus ist, dann sage ich: 
Manche Menschen träumen nachts, dass sie (davon)laufen wollen und nicht von der Stelle kommen. Vielleicht hast du soetwas auch schon mal geträumt oder kannst es dir bestimmt vorstellen. Genauso ist das mit dem Mutismus auch, man will sprechen, könnte es rein organisch auch. Die Menschen könnten im Traum ja rein theoretisch auch laufen, sie haben ja keine gebrochenen Beine oder so. Aber es geht eben trotzdem nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe selbst einige Jahre an selektivem Mutismus &#8220;gelitten&#8221;. Ich habe erst mit ungefähr  11 Jahren ganz langsam angefangen mit Menschen außerhalb meiner Familie sowie zwei Freundinnen zu sprechen.<br />
Gelitten in Anführungszeichen, weil es in den ersten Jahren für mich kein Problem war. Erst als ich angefangen habe dagegen anzukämpfen ist der Mutismus zum Problem geworden. Erst als ich unbedingt sprechen wollte. Ich weiß noch, wie ich ewig lange vorher geplant hatte einem Mitschüler tschüss zu sagen und als ich es endlich geschafft hatte, vor Erschöpfung angefangen habe zu weinen.</p>
<p>Wenn ich erklären soll, wie Mutismus ist, dann sage ich:<br />
Manche Menschen träumen nachts, dass sie (davon)laufen wollen und nicht von der Stelle kommen. Vielleicht hast du soetwas auch schon mal geträumt oder kannst es dir bestimmt vorstellen. Genauso ist das mit dem Mutismus auch, man will sprechen, könnte es rein organisch auch. Die Menschen könnten im Traum ja rein theoretisch auch laufen, sie haben ja keine gebrochenen Beine oder so. Aber es geht eben trotzdem nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie ist Mutismus? von Sandra</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/wie-ist-mutismus/comment-page-1/#comment-7836</link>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 17:10:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mutismusblog.de/?p=3433#comment-7836</guid>
		<description>Ich kann nicht sagen, wie es für einen Mutisten ist, mutistisch zu sein. Vielleicht kann ich mich ein wenig hineinversetzen, wenn ich an meine Schulzeit denke und an all die verhaßten Lehrer, die mich immer dran genommen haben, wenn ich mich nicht gemeldet habe. Dieses Gefühl nichts sagen zu können, weil ich einfach die Antwort nicht wußte, nicht zugehört habe o.ä. Und das Schweigen daraufhin, daß in der Klasse herrschte... Weiß nicht, ob man das mit dieser Situation vergleichen kann?
Ansonsten kann ich nur sagen, wie es für eine Mutter ist, die ein Kind hat, das ständig schweigt, wenn es von anderen angesprochen wird. Daß es schwer ist, dieses Schweigen auszuhalten oder für das Kind dann die Antworten gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann nicht sagen, wie es für einen Mutisten ist, mutistisch zu sein. Vielleicht kann ich mich ein wenig hineinversetzen, wenn ich an meine Schulzeit denke und an all die verhaßten Lehrer, die mich immer dran genommen haben, wenn ich mich nicht gemeldet habe. Dieses Gefühl nichts sagen zu können, weil ich einfach die Antwort nicht wußte, nicht zugehört habe o.ä. Und das Schweigen daraufhin, daß in der Klasse herrschte&#8230; Weiß nicht, ob man das mit dieser Situation vergleichen kann?<br />
Ansonsten kann ich nur sagen, wie es für eine Mutter ist, die ein Kind hat, das ständig schweigt, wenn es von anderen angesprochen wird. Daß es schwer ist, dieses Schweigen auszuhalten oder für das Kind dann die Antworten gibt.</p>
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		<title>Kommentar zu Mutismuslos von Wie ist Mutismus? &#124; Mutismusblog</title>
		<link>http://www.mutismusblog.de/mutismuslos/comment-page-1/#comment-7835</link>
		<dc:creator>Wie ist Mutismus? &#124; Mutismusblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:45:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mutismusblog.de/?p=3295#comment-7835</guid>
		<description>[...] Artikel. Oder es liegt daran, dass ich hier nicht mehr so richtig hinpasse, weil ich ja eigentlich mutismuslos bin. Mutismuslos deswegen, weil ich bestimmt schon seit drei Jahren oder länger &#8211; ich weiß [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Artikel. Oder es liegt daran, dass ich hier nicht mehr so richtig hinpasse, weil ich ja eigentlich mutismuslos bin. Mutismuslos deswegen, weil ich bestimmt schon seit drei Jahren oder länger &#8211; ich weiß [...]</p>
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