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Blogveränderungen

Jetzt sind schon wieder 17 Tage vom neuen Jahr und Monat um und ich hab’ mal wieder nichts geschrieben. Eigentlich wollte ich schreiben, dass ich hier in Zukunft etwas ändern möchte. Aber dann war ich krank und mit Fieber schreibt es sich überhaupt nicht gut. Und nun ist Stress. Unistress wegen der Prüfungen. Und deswegen sind eben schon wieder 17 Tage vergangen.
Aber Schluss mit den Rechtfertigungen. Der Blog soll Spaß machen. Sonst will ich keinen. Und deswegen – weil mir das Bloggen immer riesigen Spaß gemacht hat – muss sich hier etwas ändern. Und zwar wird die Leben-Kategorie ein bisschen mehr gefüllt werden, weil ich aktuell über mein Leben schreiben werde. Eigentlich wollte ich das hier im Blog nicht tun. Weil es ein bisschen zu nah ist. Irgendwie. Ich wollte immer ziemlich stark anonym bleiben. Und man kann besser Abstand nehmen, wenn man übere andere schreibt. Das soll nicht heißen, dass es keine Alena, Kevin und Marie Geschichten mehr geben wird, aber irgendwie lassen sich die nicht so leicht tippen, wie ein eigener, anstrengender Alltag. Die brauchen mehr Ideen, Gedanken und Zeit. Und das war auch eigentlich immer das, was Spaß gemacht und gut getan hat. Das Niedertippen und von der Seele schreiben ohne großartig nachzudenken. Deswegen will ich wieder ein bisschen mehr so schreiben. Hier. Damit es Spaß macht und der Blog nicht ungefüllt im Internet vergammelt.
Wahrscheinlich fühlt es sich dann innendrin so an, als müssen einige Artikel ein Passwort haben. Auch das wollte ich eigentlich auch nicht. Artikel in einem Mutismusblog verschließen. Aber ich mag den Blog eben auch nicht ganz aufgeben. Und momentan kann ich ihn nicht anders mit Inhalten füllen. Nach dem Passwort kann jeder fragen. Ich werde es nicht einfach – ohne Fragen – verteilen. Weil das Passwort für mich irgendwie, wie ein Überblick über die Leser ist. Und wenn ich das Passwort einfach so verteile, dann kann es sein, dass ich es zwar an zig Leute vergeben hab, die Artikel aber gar nicht gelesen werden. Innendrin möchte ich eben einfach wissen, wer aktiv liest. Und deswegen bitte fragen. Ich hab’ keine Vergabekriterien, auch wenn es schön wäre euch zu “kennen”. Aber ich möchte eben einfach nur den Überblick.

Ein leiser, kleiner Weihnachtsgruß

Ich sollte mich ein bisschen schämen, weil schon wieder ein Monat vergangen ist und ich diesen Blog hier kaum mit Worten fülle. Dabei hat mir das Bloggen immer ziemlich großen Spaß gemacht und es ist schade, wenn er einfach hier so vor sich hin vegetiert…
Vielleicht sollte das ein Neujahresvorsatz werden. Wieder mehr zu bloggen. Aber das ist jetzt auch ein anderes Thema…

Eigentlich wollte ich Euch – da die Vorweihnachtszeit ja nun schon vorbei ist und meine wegen vielem Unistress, wie im Flug vorrüber ging – ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest mit Eueren Liebsten wünschen. Gemütliches Beisammensein, ein paar ruhige Stunden, leckeres Essen und vorallem auch ein bisschen Weihnachten und Wärme innendrin und keinen Streit, Stress und Ärger.

Ich glaube, meins wird so sein. Ruhig und gemütlich und gemeinsam. Erst ganz allein mit dem HERZMENSCH zu zweit in der eigenen Wohnung und dann die beiden anderen Tage mit den Familien in den zwei Heimaten. Ich hab’ wieder so richtig Weihnachten in mir drin.

DiBaDu und dein Verein

Der Verein Mutismus Selbsthilfe Deutschland e.V. hat die Chance 1.000 Euro für die Vereinskasse zu gewinnen. Hier könnt ihr eure Stimme abgeben:

https://verein.ing-diba.de/soziales/40789/mutismus-selbsthilfe-deutschland-ev

Kinderfoto

Der Vater, der auf der Mutismus-Tagung 2011 die Geschichte seiner Tochter vorstellte, hatte viele Fotos von ihr in die Präsentation mit eingebaut. “Mutistische Fotos” und nichtmutistische. Deswegen bin ich auf die Idee gekommen Kinderfotos von mir zu druchstöbern nach Fotos, auf denen ich “mutistisch aussehe”. Sprich starr, nicht sprechend, die Lippen geschlossen, keinen Ausdruck und irgendwie verkrampft. Leider gibt es davon nicht sehr viele, weil die meisten Kinderfotos zu Hause und durch meine Eltern entstanden sind, wo ich ganz normal gesprochen habe. Eins hab’ ich aber gefunden. Ich kann mich sogar daran erinnern, dass dort ein Kind im Kindergarten Geburtstag hatte und es Wackelpudding in Form von Marienkäfern gab und alle Kinder an einem langen Tisch saßen…

Mutismus Tagung 2011 – Rückblick

Rückblickend war’s cool, dass ich dort war. Ich habe einige neue Blogartikelideen und vielleicht auch Erkenntnisse über mich selbst mitgenommen und es war spannend. Auch, wenn ich mich irgendwie ein bisschen komisch gefühlt habe. Als Betroffene inmitten Menschen, die mit Mutisten arbeiten und aus beruflichen Gründen da waren. Aber es war okay.
Anreisetechnisch hat sich die viele Angst nicht bestätigt und alles war gut.
Die ersten beiden Vorträge fand’ ich eigentlich am besten. Im ersten ging es mehr um allgemeine Dinge, die ich ziemlich interessant fand und einiges vorher auch noch nicht wusste. Denn generell hab’ ich nie viel über das Thema Mutismus gelesen, sondern mich mehr mit mir selbst beschäftigt. Vielleicht sollte ich das mal ändern und Fachliteratur lesen. Weil spannend ist es. Aber ich denke, die spannenden Sachen bekommen alle einen Extraeintrag, wenn ich diesbezüglich ein bisschen nachgelesen habe.
Der zweite Vortrag war von einem Vater über die Geschichte seiner Tochter. Das fand’ ich ehrlich gesagt ziemlich berührend und hatte teilweise sogar Gänsehaut. Nicht nur, weil ich die Vortragsart von dem Vater mochte, sondern auch, weil ich mitfühlen konnte. Wie schwer das alles ist. Und am Ende seiner Präsentation zeigte er ein Video von seiner Tochter. Wie sie sprach. Man hat es leider nicht gut verstanden, aber die Stimme hat man gehört. Das fand’ ich toll. (Den passenden Artikel dazu gibt es in der aktuellen Mutismus-Zeitschrift.) Auch hier ist mir was eingefallen, worüber ich vielleicht mal bloggen könnte.
Beim dritten Vortrag fand’ ich die Fallbeispiele interessant, von denen die Referentin erzählte und mit dem vierten Vortrag konnte ich leider nicht so viel anfangen. Es ging um Workshops und um Übungen, die mit mutistischen Jugendlichen duchgeführt wurden. Aber für Therapeuten war’s sicherlich spannend.
Am Ende wurden Bücher unter den Teilnehmern verlost. Ich hab’ die ganze Zeit gebetet, dass ich nichts gewinn’, weil ich dann hätte nach vorn gehen müssen. Und dann wurde aufeinmal ein mutistisches Mädchen aufgerufen, die mit ihren Eltern dort war. Sie konnte nicht nach vorn gehen. Ein bisschen komisch war es für mich, einen Mutisten “in Aktion zu erleben”. Bisher kannte ich das nur von mir. Aber irgendwie auch beruhigend, dass man nicht allein ist. Dass es Menschen gibt, die sich genauso komisch benehmen, wie man selbst. Da fühlt man sich ein bisschen weniger außerirdisch.
Auch fand’ ich es toll zwei “bekannte Mutismusmenschen” live und real zu sehen. Zum einen Dr. Boris Hartmann und zum anderen den Gründer von Mutismus.de, ein ehemals Betroffener, der die Tagung moderierte.

Für mich mitgenommen hab’ ich die Erinnerung an all’ das, was ich bisher geschafft habe. Wie mühsam jedes einzelne Wort war und wie kleinschrittig ich immer weiter voran gegangen bin. Die Erinnerung, dass es zwar verdammt schwer ist, aber geht. Und daran, wie ich mal war. Nämlich schweigend. Eine Referentin erzählte während ihres Vortrages, dass sie eine Tagungsteilnehmerin ansprach und sie schwieg. Sie erzählte, wie sie dabei empfand. Dann musste ich ein bisschen lächeln, denn kurze Zeit davor sprach mich selbst jemand mit einer Frage an und ich antwortete, als hätte ich schon mein ganzes Leben nichts anderes gemacht. Ja und deswegen hab ich die Erinnerung an ein Früher mitgenommen, weil man sowas manchmal vergessen kann.
Und gern mitgenommen hätte ich meinen Therapeut. Weil ich finde, er hätte da gut hingepasst. Auf die Tagung. Weil er seine Arbeit perfekt gemacht hat und ich das gern mit ihm geteilt hätte. Die vielen Gedanken in meinem  Kopf. Also war’s auch ein bisschen traurig für mich. Weil er mir fehlt und ich ihm das alles irgendwie zu verdanken hab’. Ja, ich weiß ich hab’s selbst gemacht, aber ohne ihn wär’s nicht gegangen.
Es war eine gute Entscheidung dort hin zu fahren. Und wenn es nochmal irgendwann passt, von der Zeit und der Entfernung, tue ich es wieder.

Mutismus Tagung 2011

Übermorgen ist dann also mal die Mutismustagung in Frankfurt am Main und ich hab’ mich angemeldet. Werde also hingehen. Aufgeregt bin ich. Aus verschiedenen Gründen. Zum einen, weil ich es immer ein bisschen schwierig finde an neue Orte zu gehen. Die Stadt kenne ich zwar, aber den Veranstaltungsort nicht. Und ganz so viel Zeit, um vom Bahnhof dorthin zu kommen, hab’ ich nicht. Und dann eben wegen der Tagung an sich. Weil Tagungen, auf denen ich schon war,  ein bisschen kompliziert waren. Mit dem Small-Talk und so. Aber ich bin gespannt. Ist ja schließlich eine Tagung zum Thema und keine aus “meiner Studiumsberufsgruppe”. Und neugierig bin ich. So ziemlich. Auf die Eindrücke und die Dinge, die ich mit nach Hause nehmen werde. Also freu’ ich mich sogar.

Ich glaube, ich werde am Samstag dann ein bisschen twittern. Zu lesen ist das dann quasi live hier. Und wenn ich schonmal dabei bin Werbung zu machen, gibt es auch das hier, nämlich Facebook, wo ich ab und an andere, kurze Dinge schreibe, die nicht hier im Blog stehen.

Bloggertreffen

Gestern hab’ ich mich mit der Aufschneiderin und dem AlltagimRettungsdienst getroffen. War für mich irgendwie ziemlich spontan und hab’ ich auch noch nie so gemacht. Ich hab’ zwar schon einige Menschen aus dem Internet getroffen, wie ich hier schonmal geschrieben hab’, aber da kannte ich die Menschen ein bisschen besser. Gestern kannte ich keinen von den beiden richtig. Aufschneiderin hab’ ich über Kommentare in meinem alten Blog “kennen gelernt” und AlltagimRettungsdienst über diesen Blog hier. Ich wusste weder wie die beiden aussahen, noch wie sie heißen. Auch hab’ ich mich mit zwei Internetmenschen aufeinmal noch nie getroffen. Das war dann gestern also sozusagen Premiere.

Aufgeregt war ich schon ein bisschen. Aber nicht Stunden vorher, wie bei meinem ersten Internettreffen, sondern vielleicht nur eine. Am Bahnhof haben wir uns getroffen. Und während ich dort stand, weil ich ein bisschen früher da war – der Aufregung wegen – überlegte ich, wie verrückt das eigentlich war. Ich würde sie doch nie im Leben erkennen und fremde Menschen ansprechen auch nicht. Ich beobachtete junge Frauen und überlegte wie wohl eine Aufschneiderin aussehen muss. Irgendwann kam dann ein AlltagimRettungsdienst auf mich zu und dank kurzer Beschreibung ging das Erkennen wunderbar. Und dann war auch die Aufschneiderin da, die zuvor schonmal an mir vorbei gegangen war und ich mich fragte, ob das eine Aufschneiderin sei.

Nun gut. Wir waren Kakao bzw. Chai-Tea trinken und Kuchen essen in einem Café mit Monsterkuchen hier in der Stadt und ehrlich gesagt fand’ ich das mit den zwei Menschen treffen ziemlich entspannt. Da muss man nämlich nicht ständig reden. Die Treffen mit einem Mensch waren wesentlich anstrengender für mich, weil Gesprächspause dann immer Schweigen bedeutet und so konnten sich wenigstens zwei weiter unterhalten. So sagte ich zwar nicht sehr viel, aber ich fühlte mich am Abend nicht ganz so müde.

Ansonsten war es wirklich sehr nett die beiden kennen zu lernen. Ich find’s lustig, wie klein die Welt sein kann. Da ich den Blog von Aufschneiderin schon eine Weile lese, fragte ich mich immer wo sie studiert. Und nun weiß ich, dass sie schon immer hier in der Nähe studiert hat und nicht nur jetzt, wo sie in dieser Stadt ein Praktikum macht. Komische Sache.

Das war nun also mein erstes Bloggertreffen und ich fand’s toll. Gerne wieder.

Mutismus-Tagung 2011

Ich würd’ mal gern wissen, ob jemand dieses Jahr zur Mutismus Tagung in Frankfurt am Main geht.  Und wo kann man neben dem Forum sonst fragen, wenn nicht auf dem Blog? Vielleicht tut’s ja jemand von euch oder kommt über Google hier her.
Ich überleg’ nämlich hinzugehen…

Liebster Blog Award

Ich hab’ den “Liebster Blog Award” von hirnfraß bekommen und find’ das ziemlich toll. Fühl’ mich geehrt, weil ich nicht find’, dass mein Schreibstil irgendwie einzigartig oder besonders ist. Ich tu’s so, wie’s mir Spaß macht. Deshalb fühlt sich das sogar doppelt toll an. Vielen Dank!

Voraussetzungen für den Award

Du bist getaggt worden & möchtest teilnehmen?

1. Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest & die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest).
2. Außerdem solltest du einen Link zum Blog der Person erstellen, die dir den Award verliehen hat & sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst & ihr den Link deines Award-Posts dalassen.
3. Danach überlegst du dir 3 – 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Ziel des Awards: Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon eine Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Und ich verleihe den Award an:

pixiii mit den 3 i – was es nicht mehr gab – weil er ganz neu in der Bloggerszene ist und damit er auch bald ein Web 2.0′er wird und kein 0.9′er mehr sein muss.

rabenflug weil ich gerade so sehr verstehen kann, was sie fühlt und ein klitze kleines Lächeln auf ihr Gesicht zaubern möchte.

wenigerleben weil ich bei ihr erst ganz kurz lese und sie mich irgendwie sofort verzaubert hat.

Und ich verleihe den Award an zwei weitere Blogger/”Halbblogger” oder besser gesagt, nicht regelmäßige Blogger, die ich nicht nennen werde, weil ich nicht weiß, ob ich sie hier verlinken kann/darf. Ich hoffe einfach, dass die zwei Menschen wissen, wen ich meine, da sie mir sehr wichtig geworden sind.

Eigentlich könnte ich den Award jedem in meiner Linkliste verleihen. Aber irgendwie hab’ ich das Gefühl, die Erwähnten können es grad besonders gut gebrauchen. Ein kleines Lächeln.

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