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	<title>Mutismus Blog &#187; Fragen</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht einer Schweigsamen...</description>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 19:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Kannst du dich noch an deine KiGa Zeit erinnern? Zu mindestens an das letzte Jahr? Falls du nicht im KiGa warst, kannst du dich an die Zeit zwischen 5 und 6 Jahren erinnern? Oder hat das bei dir erst im Teenageralter angefangen?
Nein, den Mutismus hatte ich schon immer. Oder besser gesagt seitdem ich denken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">1. <span style="color: #888888;">Kannst du dich noch an deine KiGa Zeit erinnern? Zu mindestens an das letzte Jahr? Falls du nicht im KiGa warst, kannst du dich an die Zeit zwischen 5 und 6 Jahren erinnern? Oder hat das bei dir erst im Teenageralter angefangen?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, den Mutismus hatte ich schon immer. Oder besser gesagt seitdem ich denken kann. Aber damals war das für mich eher weniger ein Problem, weswegen ich mich auch nur teilweise daran erinnern kann. Im Kindergarten kann ich mich daran erinnern, dass ich meistens nur gemalt und allein gespielt habe. Allerdings hatte ich auch vier ziemlich gute Freunde mit denen ich gespielt habe und die mich auch zu Hause besuchten. Ich kann mich daran erinnern, dass ich oft mitbekommen haben, dass die Erzieher meiner Mutter sagten, dass ich sehr still sei und gar nicht bis kaum mit ihnen sprach. Aber erinnern kann ich mich daran eigentlich nicht.<br />
Als ich eingeschult wurde kann ich mich daran erinnern, dass ich gemerkt habe, dass ich mich im Unterricht nicht melden konnte und wie schwer das Reden war, wenn ich aufgerufen wurde. Aber mehr nicht. Wie gesagt bekam ich die Rückmeldung der Lehrer und Erzieher an meine Eltern mit, hab&#8217; mich darüber aber eigentlich keine Gedanken gemacht oder empfand es nicht so. Schlimmer wurde es erst später.</p>
<p style="text-align: justify;">2.<span style="color: #888888;"> Was war für Dich das Schlüsselerlebnis, dass Du aus dem Mutismus ausgebrochen bist?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich gab es kein konkretes Schlüsselerlebnis, denn es war/ist vielmehr ein Prozess mit Fortschritten, vielen vielen Rückschritten und den Gedanken einfach aufzugeben.<br />
Ziemlich schlimm für mich war aber, als ich in einen Junger verliebt war und ich kein Wort mit ihm reden konnte und er immer wieder versuchte mit mir zu reden. Schlimm war lange Zeit auch, dass die meisten Menschen dachten, dass ich sie nicht leiden kann, obwohl es meistens nie so war. Und der Ärger darüber, dass ich mir durch die schlechten mündlichen Leistungen in <strong>jedem Schuljahr</strong> das Zeugnis sozusagen versaute.<br />
Aber das waren eher alles Gründe, weswegen ich irgendwann an ziemlich starken Depressionen litt und nicht mehr leben wollte. Also keine Schlüsselerlebnisse.</p>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Ist für dich das Sprechen nur im Kontakt mit Anderen ein Problem, oder kommt das auch mal für dich vor (also stellst du manchmal einfach für dich zu Hause auch fest, dass es “blockiert” – kann das grad sehr schlecht erklären, vielleicht auch beim Gedanken gleich jemand anzurufen oder so aber eben noch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">1. <span style="color: #888888;">Ist für dich das Sprechen nur im Kontakt mit Anderen ein Problem, oder kommt das auch mal für dich vor (also stellst du manchmal einfach für dich zu Hause auch fest, dass es “blockiert” – kann das grad sehr schlecht erklären, vielleicht auch beim Gedanken gleich jemand anzurufen oder so aber eben noch nicht im Kontakt)?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Wenn ich deine Frage richtig verstanden hab&#8217;, würde ich sagen beides. Hauptsächlich aber mit Anderen, vorallem fremden Menschen in direktem Kontakt. Bei Alltagsdingen ist Sprechen mittlerweile nicht mehr ein sehr großes Problem, Smalltalk schon eher. Aber ein Stück weit blockiert bin ich vorher natürlich auch. Wenn ich weiß, ich muss irgendetwas machen, wobei man Sprechen muss, wie zum Beispiel Telefonieren. Wobei blockiert, vielleicht das falsche Wort ist, denn blockiert bin ich in diesem Moment ja eigentlich nicht. Nur die Angst ist da, sodass das zu einer Sprechblockade führen kann. (Ich hoffe ich hab&#8217; deine Frage richtig verstanden?)</span></span></p>
<p style="text-align: justify;">2. <span style="color: #888888;">Wenn das Sprechen nicht geht, geht dann das Singen?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Nein, singen geht nicht. Und vorallem nicht als Sprechersatz. Singen ist für mich noch viel komplizierter als Sprechen. Also bevor ich in Gegenwart Anderer singen kann, hab&#8217; ich vorher  schon ganz viel gesprochen.</span></span><br />
<span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Zum Thema <a href="/mutismus-leserfragen-2/">Singen</a>, gab es schonmal eine Frage. Vielleicht auch interessant für dich.<br />
</span></span></p>
<p style="text-align: justify;">3. <span style="color: #888888;">Kannst Du das Reden durch Schreiben ersetzen. Also ein bisschen so wie ein Stummer es kann? Oder ist das Nicht-Reden der Ausdruck eines inneren Symptoms, welches die Fähigkeit zur Kommunikation einschränkt?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Ja, das kann ich. Iinnerlich kann ich ganz normal kommunizieren und mich ausdrücken. Bei Mutismus geht es darum, dass man die Gedanken sprachlich nicht mitteilen kann. </span></span><br />
<span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Ich schreib&#8217; gern und im Vergleich zum Sprechen auch viel besser und sicherer. Liegt vielleicht daran, dass ich das Schreiben ganz lange Zeit als einzige, richtige Ausdrucksform genutzt habe. Seitdem ich schreiben kann, schreibe ich und vor einigen Jahren hätte ich sicherlich sagen können, dass ich in meinem Leben schon mehr Worte geschrieben, als gesprochen hab&#8217;.</span></span><br />
<span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Allerdings hab&#8217; ich im Alltag noch nie geschrieben. Also zum Beispiel bin ich noch nie mit einem Zettel zum Bäcker gegangen und hab&#8217; aufgeschrieben, was ich kaufen möchte. Irgendwie ist mir das immer zu blöd und albern gewesen, weil ich ja eigentlich sprechen kann&#8230;<br />
</span></span></p>
<p style="text-align: justify;">4. <span style="color: #888888;">War/ist es für Dich schwierig, Beziehungen zu haben oder neue Freunde zu finden?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Das Haben an sich nicht. Es sei denn man unternimmt Dinge, die es schwieriger machen, weil man mit fremden Menschen sprechen muss. Beispiele wären andere Freunde der Freunde treffen oder Familie kennenlernen oder einkaufen beziehungsweise ins Kino gehen und Kinokarten kaufen zu müssen. Aber an sich mit dem Freund oder der Freundin reden, ist kein Problem, weil ich die Person ja kenne.</span></span><br />
<span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Gut, wahrscheinlich ist es für die Freundschaft schwierig, wenn so viele Dinge drumherum schwierig sind, aber an sich das Haben einer Freundschaft ist nicht schwierig.</span></span><br />
<span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Das Finden schon eher. Ich kann kaum Menschen einfach so ansprechen. In der Schule hatte ich daher kaum bis keine Freunde, weil jeder schon mit irgendjemandem befreundet war und man sich sozusagen dazudrängen musste. Und das ist schwierig. Beim Studium hat das Freundefinden besser geklappt, weil jeder neu war und man deshalb einfach angesprochen wurde. Weil jeder irgendwie jemanden sucht. Und ansonsten gibt&#8217;s da das Internet. Menschen, die man irgendwo kennenlernt und sich dann mal trifft.<br />
</span></span></p>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 13:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Wissen viele Menschen aus deinem realen Leben von deinem Mutismus?
Nein, eigentlich gar nicht. Klar, dass ich stiller bin, ist manchmal unschwer zu übersehen, aber den Namen selektiver Mutismus kennt kaum jemand in Verbingung mit mir. Abgesehen von den Menschen, die damals mit mir in der Psychatrie waren und den Psychologen, Betreuer etc. , wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">1. <span style="color: #888888;">Wissen viele Menschen aus deinem realen Leben von deinem Mutismus?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, eigentlich gar nicht. Klar, dass ich stiller bin, ist manchmal unschwer zu übersehen, aber den Namen selektiver Mutismus kennt kaum jemand in Verbingung mit mir. Abgesehen von den Menschen, die damals mit mir in der Psychatrie waren und den Psychologen, Betreuer etc. , wissen gerade mal 6 Menschen aus meinem Bekanntenkreis so richtig davon. Sprich 6 Menschen, denen ich es erzählt habe oder die es durch diesen Blog erfahren haben. Also gehe ich im realen Leben nicht wirklich offen damit um. Möchte ich auch gar nicht. Ich möchte keinen Mutismus-Mitleids-Bonus oder einen Die-spricht-ja-sowieso-nicht-Stempel bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">2. <span style="color: #888888;">Warum hast du früher geschwiegen?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, die bekannte Warum-Frage&#8230; Hab&#8217; ich mir oft gestellt und durch die Therapie habe ich auch viele Antworten bekommen. Allerdings möchte ich hier, öffentlich im Internet nicht ausführlich darüber schreiben. Ich möchte nicht über Dinge schreiben, die andere Menschen betreffen bzw. über Dinge, die so privat sind, sodass ich die besagten Menschen um Erlaubnis fragen müsste. In diesem Blog geht es um mich. Das ist okay. Und um Menschen, die etwas sagen möchten. Aber in diesem Fall würde es nicht nur mich betreffen. Nur soviel: Mutismus ist oder war für mich eine Verhaltensweise, die ich erlernt habe und sich für mich irgendwie als ziemlich praktisch erwiesen hat. Sozusagen eine (Über)lebensstrategie.<br />
Wenn jemand dennoch gerne mehr wissen möchte, sei&#8217;s als Betroffener, Angehöriger oder Psychologieinteressierter, kann ich sicherlich per e-Mail (Adresse im Impressum) noch einige Dinge mehr schreiben als in dieser Antwort. Ich hoffe, ihr habt Verständis.</p>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 18:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Ich wollte mal fragen, ob man als Mutist [richtiges Substantiv?] auch bei Familie schweigt und mit Fremden sprechen kann, es aber nicht gerne tut?
Hm, so genau weiß ich das gar nicht. Bei Domian hat mal eine junge Frau angerufen, bei der das genau so war. Ich habe darüber auch einen Artikel geschrieben. Nur leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">1. <span style="color: #888888;">Ich wollte mal fragen, ob man als Mutist [richtiges Substantiv?] auch bei Familie schweigt und mit Fremden sprechen kann, es aber nicht gerne tut?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Hm, so genau weiß ich das gar nicht. Bei Domian hat mal eine junge Frau angerufen, bei der das genau so war. Ich habe darüber auch einen <a href="http://www.mutismusblog.de/domian-thema-schweigen">Artikel</a> geschrieben. Nur leider wurde das Video gelöscht.<br />
Aber ob das dann wirklich Mutismus ist, kann ich leider nicht beantworten. Ich kenne es eben nur so, dass man gegenüber fremden Menschen nicht sprechen kann und bei vertrauten Personen schon.</p>
<p style="text-align: justify;">2.<span style="color: #888888;"> Hast du es bisher bereut mit all den Informationen an die Öffentlichkeit getreten zu sein?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Nein, ich habe es bisher nicht bereut. Eigentlich habe ich schon seitdem ich Zugang zum Internet habe über meine Probleme geschrieben. Mal mit Passwort und auch mal öffentlich. Unterschiede waren nur, dass ich bisher nie mit meinem Namen dahinter stand und daher auch ein bisschen offener über mich selbst geschrieben habe. Es war mir egal, wer das liest und ob ich bei Google gefunden werde. Und heute denke ich, dass es irgendwie schade ist, wenn das niemand in Verbindung mit selektivem Mutismus lesen kann. Ich glaube, ich habe so viele Erfahrungen und möchte die Menschen einfach daran teilhaben lassen und ihnen damit etwas geben. Ich mache, seitdem ich schreiben kann, schon nichts anderes als das und warum dann nun nicht also auch hier öffentlich?<br />
Anfangs war es schon ein bisschen komisch hundertprozentig dahinter zu stehen, aber nein, ich bereue gar nichts. Mittlerweile wissen sogar reale Menschen von diesem Blog, denen ich sonst nicht erzählt hätte, was mit mir los ist. Und auch die vielen positiven Rückmeldungen berühren mich einfach nur sehr und das zeigt mir, dass das hier furchtbar richtig ist. </span><br />
</span></p>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 16:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Würdest du dich selbst noch als mutistisch bezeichnen? Wenn ja, wo siehst du die Grenze zum &#8220;Überwunden&#8221; für dich persönlich?
Hm, schwierige Frage. Wenn man den Mutismus so definiert, dass man schweigt, dann habe ich ihn, glaube ich, überwunden. Größtenteils jedenfalls, weil es, wie schon beantwortet, noch einige heikle Situationen gibt, in denen ich mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">1.<span style="color: #808080;"> Würdest du dich selbst noch als mutistisch bezeichnen? Wenn ja, wo siehst du die Grenze zum &#8220;Überwunden&#8221; für dich persönlich?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Hm, schwierige Frage. Wenn man den Mutismus so definiert, dass man schweigt, dann habe ich ihn, glaube ich, überwunden. Größtenteils jedenfalls, weil es, wie schon <a href="http://www.mutismusblog.de/leserfragen-zum-leben-mit-mutismus-2/" target="_self">beantwortet</a>, noch einige heikle Situationen gibt, in denen ich mir besonders Mühe geben muss oder sagen muss, dass ich dazu nichts sagen kann.<br />
Aber gefühlsmäßig ist es gleich. Ich fühl&#8217; mich in anstrengenden Situationen, in denen das Sprechen mehr Mühe kostet noch genauso, wie damals als ich schwieg. Nur ein bisschen weniger schlimm. Also wenn Mutismus auch neben dem Schweigen das ganze drumherum ist, dann habe ich noch Mutismus.</p>
<p style="text-align: justify;">2. <span style="color: #808080;">Kannst du tanzen? Hast du die Tanzstunde mit gemacht?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Beides nein. Aber ich glaube, ich würd&#8217;s gern können&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">3. <span style="color: #808080;">Du hast geschrieben, dass du auch gerne &#8220;die Welt entdecken&#8221; würdest (Kommentar stillschweigend.myblog.de). Steht dir &#8216;nur&#8217; die Kommunikation, oder auch Neues allgemein im Weg?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Hm, ich denke mir steht mehr die Kommunikation im Weg. Es fällt mir sehr schwer Fremdsprachen aktiv zu sprechen, was bei Reisen in fremde Länder ein ziemliches Problem sein kann.<br />
Aber sicher auch ein bisschen Angst vor neuen und unbekannten Dingen.</p>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 20:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Kommt es bei dir heute in manchen Situationen noch vor, dass du nicht sprichst? Also im Gespräch einfach keine Antwort gibst, wenn du gefragt wirst?
So, wie damals, dass ich wirklich keine Antwort geben kann, nicht. Es gibt allerdings noch so einige Situationen, in denen ich nichts sagen kann oder keine Antwort habe, weil mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">1. <span style="color: #888888;">Kommt es bei dir heute in manchen Situationen noch vor, dass du nicht sprichst? Also im Gespräch einfach keine Antwort gibst, wenn du gefragt wirst?</span></p>
<p style="text-align: justify;">So, wie damals, dass ich wirklich keine Antwort geben kann, nicht. Es gibt allerdings noch so einige Situationen, in denen ich nichts sagen kann oder keine Antwort habe, weil mir spontan nichts einfällt. Aber dann komme ich da meistens auch von selbst wieder raus, indem ich antworten kann, dass ich es nicht weiß oder dazu gerade nichts sagen kann und muss nicht schweigen. Meistens merken es die Menschen nicht und manchmal schauen sie mich schräg an, wenn ich z.B. auf eine simple Frage gerade keine Antwort &#8220;weiß&#8221; oder mir irgendwas zusammen stottere. Aber so richtig schweigen und absolut kein Wort sagen können, nein, das ist heute nicht mehr so.</p>
<p style="text-align: justify;">2. <span style="color: #888888;">Würdest du dich als optimistischen Menschen bezeichnen? Kannst du dich über Kleinigkeiten freuen oder neigst du eher zu Unzufriedenheit?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, ich bin eine Pessimistin. Aber bisher habe ich damit auch nur gute Erfahrungen gemacht. Weil ich immer vom Schlimmsten ausgehe und danach positiv überrascht bin, wenn es doch gar nicht so schlimm war. Funktioniert prima so.<br />
Ja, kann ich. Über ziemlich viele Kleinigkeiten sogar, weil ich früher ganz viele Sachen nicht machen konnte. Und heute kann ich mich darüber quasi doppelt freuen. Erstens, weil ich etwas geschafft habe, was früher nicht ging und zweitens über die Sache selbst. Z.B. ein Buch gekauft zu haben und es dann gemütlich zu lesen. Oder ein Eis bestellt zu haben und es dann zu essen.<br />
Früher war ich sehr unzufrieden, ja. Da gab&#8217;s nichts zum Freuen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 16:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da ich mittlerweile auch schon einige Fragen über formspring.me erhalten und beantwortet habe, wollte ich diese der Vollständigkeit halber hier im Blog auch nochmal veröffentlichen.
1. Hast du einen Führerschein? Wenn ja, wie waren für dich der Fahrschulunterricht und die Fahrstunden?
Ja, ich habe einen Führerschein und das mittlerweile sogar schon seit vier Jahren. Und ich fand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Da ich mittlerweile auch schon einige Fragen über <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.formspring.me/mutismusblog" target="_blank">formspring.me</a></span> erhalten und beantwortet habe, wollte ich diese der Vollständigkeit halber hier im Blog auch nochmal veröffentlichen.</p>
<p style="text-align: justify;">1. <span style="color: #888888;">Hast du einen Führerschein? Wenn ja, wie waren für dich der Fahrschulunterricht und die Fahrstunden?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, ich habe einen Führerschein und das mittlerweile sogar schon seit vier Jahren. Und ich fand alles eher schlimm als gut. Eigentlich wollte ich den Führerschein auch gar nicht machen. Aber da ich in einem kleinen Ort aufgewachsen bin, wo die Busverbindung schlecht bis gar nicht vorhanden ist, ist ein Führerschein schon sinnvoll.<br />
Der Unterricht war in Ordnung, mit der theoretischen Prüfung hat alles prima geklappt, nur die Fahrstunden nicht. Zum einen, weil man ja auch irgendwie mal mit seinem Fahrlehrer kommunizieren sollte und zum anderen fällt es mir extrem schwer in Gegenwart fremder Menschen etwas zu lernen und zu üben. Besser gesagt ich bin dann so aufgeregt und vielmehr mit dem Thema Mutismus (was sage ich jetzt, verstehe ich das richtig, habe ich Fragen, wie frage ich was) beschäftigt, als mich auf den Inhalt konzentrieren zu können.<br />
Und generell zu dem Thema kann ich sagen, dass ich nicht unbedingt große Freude am Autofahren habe. Ob das allerdings mit dem Mutismus zu tun hat, weiß ich nicht. Ich finde Autofahren ein bisschen unkontrollierbar. Das mag nun etwas verrückt klingen, aber ich plane gern alles und habe mich auf Situationen schon oft vorher gedanklich vorbereitet. Und das geht beim Autofahren irgendwie schlecht. Zum Beispiel hätte ich gern die Sicherheit einen festen Parkplatz zu bekommen, den ich in Gedanken schon vor mir habe und planen kann. Aber das geht nicht. Dann ist der Parkplatz voll, die Ampel rot, dann kann man die Spur nicht wechseln, verpasst die Ausfahrt oder Kreuzung ist auf einmal an einem völlig anderen Ort. Und was dann? Beim Zugfahren hat man den Fahrplan, steigt ein, wieder aus und ist da. Genauso zu Fuß. Das ist einfach wenig komplizierter.<br />
Aber all das bedeutet nicht, dass Autofahren jedesmal eine riesige Anstrengung ist. Aber ich streite mich eben auch nicht darum jetzt unbedingt auf den Fahrersitz steigen zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">2. <span style="color: #888888;">In einer Beziehung, kannst du da laut streiten?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, kann ich. Ich kann schreien, schimpfen und hörbar wütend sein. In Streitsituationen bin ich nicht auf den Mund gefallen, kann mich verteidigen, kann diskutieren und habe kein &#8220;Mutismus-Blackout&#8221; sodass mir keine Worte einfallen. Sprich, in einer Beziehung kann ich streiten, wie ein ganz normaler Mensch.</p>
<p style="text-align: justify;">3. <span style="color: #888888;">Wenn du krank bist, und zum Arzt musst, fällt es dir dann schwer, dem Arzt deine Symptome zu schildern?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Generell fällt mir das ganze Thema schwer. Sprich ich muss überhaupt erstmal zum Arzt gehen und das tue ich wirklich nur, wenn es sein muss. Da kann man eventuell schon beim Terminmachen scheitern. Dann muss man sich anmelden, sagen was man will und dann kommt es auch darauf an, ob ich den Arzt kenne und mir die Praxis bekannt ist oder nicht.<br />
Bisher bin ich eigentlich nur zum Arzt gegangen, wenn ich wirklich krank war und das ist zum Glück nicht ganz so oft der Fall. Aber dennoch muss ich Arztbesuche immer &#8220;vorbereiten&#8221;. D.h. mir überlegen, was ich will und wie ich das sagen kann und eigentlich alles erstmal vorher im Kopf durchdenken. Aber wenn ich denn dann erstmal da bin, klappt das alles eigentlich ganz gut und normal.</p>
<p>Einen, wie ich finde, sehr guten Eintrag über Arztbesuche, Gedanken, die man sich dabei machen und wie man sich fühlen kann, hat sara in ihrem Blog <a href="http://still.schweigend.myblog.de/still.schweigend/art/6919148/Arztbesuch-" target="_blank">still.schweigend</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">4. <span style="color: #888888;">Kann man mit der Krankheit überhaupt normal durch das Berufsleben gehen? Was arbeitest Du denn?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke, wenn man sich anstrengt, schon. Da ich aber studiere und noch nicht wirklich im Berufsleben bin, kann ich die Frage auch nicht aus eigener Erfahrung beantworten. Ich kann nur sagen, dass ich bisher alles (Schule, Praktika) irgendwie &#8220;normal&#8221; geschafft habe.</p>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 15:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Wie ist das, wenn du deine eigene Stimme hörst? Sei es dass du sie aufnimmst am PC, sei es dass du dir einfach beide Ohren zuhältst und dann etwas vorliest? Ist dir deine eigene Stimme zu hören ein großes Problem bzw. eine großer Schrecken?
Eigentlich ist es kein großes Problem für mich, wenn ich meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">1. <span style="color: #808080;">Wie ist das, wenn du deine eigene Stimme hörst? Sei es dass du sie aufnimmst am PC, sei es dass du dir einfach beide Ohren zuhältst und dann etwas vorliest? Ist dir deine eigene Stimme zu hören ein großes Problem bzw. eine großer Schrecken?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich ist es kein großes Problem für mich, wenn ich meine Stimme beim Sprechen selbst höre. Zwar ist es irgendwie komisch meine Stimme in Mutismussituationen, sprich bei fremden Menschen selbst zu hören, weil ich es eben von mir nicht kenne und ungewohnt ist, aber das liegt nicht daran, dass ich persönlich meine Stimme nicht mag. Eigentlich empfinde ich meine Stimme sogar als normal, wie jede andere auch.<br />
Nur aufgenommen mag ich sie gar nicht. Aber ich habe erst sehr spät die Erfahrung gemacht, wie sich die aufgenommene Stimme überhaupt anhört, da es keine Kindervideos von mir gibt und der erste PC kein Mikro hatte. Daher hat das den Mutismus also nicht beeinflusst. Nur heute merke ich, dass ich bei Videos oder Tonaufnahmen wieder total verstummen kann und es absolut nicht mag.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">2. </span>Wie ist das, wenn du jemanden gern hast? Kannst du das dann sagen?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Um es kurz zu machen, nein. Jedenfalls nicht, wenn mir der Mensch relativ unbekannt ist oder ich gerade dabei bin ihn kennen zu lernen und Interesse an mehr hätte. Aber eine ganz praktische Erfindung ist bei diesem Thema besonders für mich das Internet. Und wenn mir der Mensch erstmal vertraut ist, kann ich ganz normal sprechen. Also auch sagen, dass ich jemandem mag oder liebe.</p>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 15:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Kannst du, wenn du allein bist, ein Lied summen oder singen?
Ja, das ist kein Problem. Das macht mir manchmal sogar Spaß, wie zum Beispiel nachts allein beim Autofahren. Und dann würde ich gern richtig singen und Gitarre spielen können. Bis vor kurzem hätte ich nun auch noch geantwortet, dass ich unter Menschen absolut nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">1.<span style="color: #888888;"> Kannst du, wenn du allein bist, ein Lied summen oder singen?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, das ist kein Problem. Das macht mir manchmal sogar Spaß, wie zum Beispiel nachts allein beim Autofahren. Und dann würde ich gern richtig singen und Gitarre spielen können. Bis vor kurzem hätte ich nun auch noch geantwortet, dass ich unter Menschen absolut nicht singen kann. Allerdings habe ich es vor einiger Zeit erst getan und habe daher nun keine genaue Antwort mehr. Ich würde mal sagen, es ist abhängig von den Menschen. Von der Anzahl, von der Lautstärke der Musik, davon wie laut man meine Stimme hören kann und und und. Völlig allein und mit leiser Musik und Zuhörern kann ich allerdings (noch) nicht singen.<br />
Damals fiel es mir unwahrscheinlich schwer mit anderen zu singen, wie zum Beispiel in der Schule im Musikunterricht, im Gottesdienst und Konfirmandenunterricht oder unter Freunden aus Spaß. Oft habe ich dann einfach nur die Lippen bewegt, damit es so aussah, als ob ich singe.</p>
<p style="text-align: justify;">2. <span style="color: #888888;">Was empfindest du, wenn du anderen bei einem Gespräch zuhörst?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Hm, unterschiedlich. Manchmal eigentlich gar nichts. Dann ist es völlig okay, wenn sich andere um mich herum unterhalten und ich nichts oder nur sehr wenig sage. Und manchmal fühle ich mich ziemlich gestresst, weil ich versuche mich irgendwie bemerkbar zu machen und mit zu reden. Dann bin ich irgendwie immer angespannt und auf der Hut jeden Moment etwas sagen zu müssen. Das ist meistens der Fall, wenn es um neue Menschen geht, die mich noch nicht kennen, damit ich einen guten Eindruck hinterlassen kann. Oder besser gesagt einen nicht all zu stillen Eindruck. Und manchmal fühle ich mich schrecklich. Dann bin ich tierisch neidisch und es ist an allen Ecken und Enden schwer. Das ist meistens so, wenn es um irgendetwas geht, was ich auch gern machen möchte, aber durch den Mutismus nicht kann. Das können ganz verschiedene Dinge sein, zum Beispiel etwas spielen, eine Geschichte erzählen und so weiter. Dann muss ich nicht nur mit den komischen Blicken der anderen klarkommen, warum ich das denn nun nicht mache, sondern auch mit mir selbst. Es ist dann unheimlich schwierig mir nicht selbst ständig Ohrfeigen geben zu wollen und mich dabei auch noch irgendwie zu mögen oder den Mutismus als Problem zu akzeptieren. Dann bin ich in solchen Situationen meistens mit mir selbst beschäftigt, weil ich mich irgendwie wieder beruhigen muss, damit ich nicht losheule und wegrenne.</p>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 16:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Kommt es vor, dass du mit vertrauten Personen z.B. Vater, Mutter, Partner etc. auch nicht sprechen kannst?
Nein, eigentlich kommt das nicht vor. Es sei, denn es ist ein schwieriges Thema und es wäre für jeden anderen Menschen auch etwas schwer oder unangenehm. Aber dann rede ich eher „drumherum“, wechsele das Thema oder versuche es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">1. <span style="color: #888888;">Kommt es vor, dass du mit vertrauten Personen z.B. Vater, Mutter, Partner etc. auch nicht sprechen kannst?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, eigentlich kommt das nicht vor. Es sei, denn es ist ein schwieriges Thema und es wäre für jeden anderen Menschen auch etwas schwer oder unangenehm. Aber dann rede ich eher „drumherum“, wechsele das Thema oder versuche es und verstumme nicht komplett, wie es beim Mutismus sonst der Fall wäre. Daher kann ich also sagen, dass ich mit vertrauten Menschen immer sprechen kann und es mir bisher noch nie passiert ist, dass ich wirklich verstummte. Aber das ist ja auch ein sehr wichtiges Merkmal, was bei vielen den selektiven Mutismus kennzeichnet: das Schweigen gegenüber fremden Personen.</p>
<p style="text-align: justify;">2. <span style="color: #888888;">Kannst du problemlos mit einem Kopfnicken oder einem Kopfschütteln antworten, wenn dir jemand eine Ja-Nein-Frage stellt?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, das kann ich problemlos. So fingen sogar die ersten Kommunikationsversuche in meiner Therapie an. Mein Therapeut hat die Fragen dann, wenn er eine Antwort haben wollte, oft so gestellt, dass ich mit dem Kopf nicken oder schütteln konnte. Allerdings nur bei, in dem Moment, wirklich wichtigen Fragen, denn eigentlich sollte ich ja schon reden. Später als ich dann einige Worte sprach, vereinbarten wir, dass ich wenigstens als ersten Schritt immer ja und nein sagte.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Fragen gern an <em>sab@mutismusblog.de.</em></p>
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		<title>Leserfragen zum Leben mit Mutismus</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich zu Beginn über mögliche Blogthemen nachgedacht habe, kam mir der Gedanke, Fragen von Lesern zu beantworten. Daran hab’ ich gedacht, weil es sicherlich interessant sein kann, wie das mit dem Mutismus bei mir genau aussieht. Und zum anderen weil ich als Betroffener nicht völlig unwissend an das Thema herangehen kann und darum vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als ich zu Beginn über mögliche Blogthemen nachgedacht habe, kam mir der Gedanke, Fragen von Lesern zu beantworten. Daran hab’ ich gedacht, weil es sicherlich interessant sein kann, wie das mit dem Mutismus bei mir genau aussieht. Und zum anderen weil ich als Betroffener nicht völlig unwissend an das Thema herangehen kann und darum vielleicht vergesse über wichtige und interessante Themen zu schreiben. Allerdings hatte ich die Gedanken wieder in den Hintergrund gestellt, da ich dazu erst einmal einige Leser brauche, die überhaupt Fragen stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da ich aber vor einigen Tagen von einem/r Leser/in in einem Kommentar einige Fragen gestellt bekam, würde ich diese gerne nutzen, um die Rubrik „Fragen“ zu eröffnen. Somit kann mir also jeder, der Fragen zum Leben mit dem Mutismus hat, diese gern per E-Mail (<em>sab@mutismusblog.de</em>) stellen und ich werde versuchen so gut, wie es hier öffentlich geht, sie zu beantworten.</p>
<p style="text-align: justify;">1. <span style="color: #888888;">Kannst du sozusagen innerlich sprechen?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich male mir im Kopf Situationen aus, wie ich mit bestimmten Menschen ein Gespräch führe, mit denen ich normalerweise nicht reden kann. Früher habe ich das sehr oft getan, heute nicht mehr. Da habe ich dann sozusagen innerlich ein Gespräch in meinem Kopf mit Fragen, Antworten und Gedanken, so als würde ein richtiges Gespräch stattfinden. Das kann ich allerdings nur, wenn ich entspannt und nicht gerade Anwesende eines Gesprächs bin. Sprich wenn sich Leute um mich herum unterhalten und ich am Gespräch teilnehmen könnte. Denn dann bin ich in solchen Situationen völlig angespannt und mein Kopf ist wortleer. Man kann sich das so, wie ein Blackout vorstellen. Durch diese Anspannung, die ganz automatisch kommt, fallen mir einfach keine Worte ein, die ich sagen könnte. Darum kann ich bei Gesprächen nicht mitreden, selbst wenn es nur innerlich und mit Worten in meinem Kopf ist.</p>
<p style="text-align: justify;">2.<span style="color: #888888;"> Kannst du eigentlich, wenn kein Mensch in der Nähe ist, Selbstgespräche führen oder mit Tieren reden?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, das kann ich. Ich habe keine Probleme Selbstgespräche zu führen oder mit Tieren zu sprechen. Abgesehen von dem komischen Gefühl, was vielleicht jeder kennt, wenn man Selbstgespräche führt, weil es einfach komisch sein kann. Mit Tieren kann ich sogar auch sprechen, wenn wirklich sehr vertraute Menschen dabei sind. Nur bei fremden Menschen schaut es da etwas anders aus. Zu dieser Frage, fällt mir ein gutes passendes Beispiel ein. Ich passte mal auf ein Baby auf, während die Mutter reiten war. In der Reithalle, eine fremde Umgebung mit fremden Menschen, konnte ich nicht mit dem Baby reden. Es hätte ja nicht antworten können und das glich irgendwie den Selbstgesprächen. Darum bin ich meistens spazieren gegangen, denn da war ich völlig allein und konnte auch problemlos mit dem Baby sprechen. <strong> </strong></p>
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