#50

Meine Kollegen machen sich aktuell Sorgen, dass ich ein Burnout bekommen könnte. Natürlich ist es nett, aber innerlich muss ich schmunzeln. Natürlich wissen sie nicht, wie es in mir aussieht und alle Anzeichen könnten dafür sprechen, dass es passieren könnte, wenn es so weiter geht. Und wie weit ich davon entfernt bin, weiß ich eigentlich […]

#49

Jahrelang war es ein Problem für mich, die richtige Art zu finden, wie man seinen Namen am Telefon sagt, wenn man selbst irgendwo anruft. Ob man sagt „Guten Tag, hier ist“. Oder besser „Hallo, xyz mein Name“. Oder das „hallo“ bei „xyz mein Name“ gegen „Guten Tag“ austauscht oder andersrum und ob es dann immer noch gut […]

#48

Früher habe ich sehr gerne gemalt oder gezeichnet. Und als es dann später in der Schule um den Berufswunsch ging, habe ich lange überlegt, ob mein Beruf in diese Richtung gehen muss. Ob ich etwas Kreatives machen möchte oder nicht. Ich kam irgendwann zu dem Ergebnis, dass ich das nicht möchte. Einfach aus dem Grund, den […]

#47

Ich habe den Blog nicht vergessen. Ganz und gar nicht. Aber das hier gehört einfach nicht mehr in meinen Alltag. Vielleicht gehört das Schreiben auch gar nicht mehr so zu mir, wie es das früher tat. Einerseits ist es schade und ich möchte es sofort ändern. Andererseits ist es vollkommen in Ordnung. Denn es bedeutet […]

#45

Erstaunlich finde ich, dass ich – diejenige, die immer Sorge hat irgendwo nicht anzukommen – integrierter ist, als jemand, der eigentlich absolut keine Probleme haben sollte, sich irgendwo zu integrieren.

#43

Bei Christine von stille-staerken.de gab es eine Blogparade und die Christine hat mich gefragt, ob ich nicht auch mitmachen möchte. Es ging um die Komfortzone und da sind sie, meine Gedanken pünktlich zum Ende ihrer Blogparade. Was ist eigentlich diese Komfortzone? Woran erkennt man sie? Ich habe eine ganze Weile darüber nachgedacht, was eine Komfortzone für mich […]

#42

Und dann ist da dieser Moment, in dem du dich fragst, wann genau es eigentlich angefangen hat, gut zu sein. Genau jetzt, in diesem Moment. Offensichtlich muss ich es verpasst haben. Den Anfang. Denn plötzlich ist es gut. Plötzlich weiß ich nicht nur, dass ich mein bisheriges Studentenleben kann, auch weiß ich auf einmal, dass […]

#41

Herr V. verdeutlichte mir mein Leben mal mit einem Bild. Ich stehe in der Mitte und drumherum ist ein Kreis. Am Anfang war der Kreis sehr klein. Es war kaum Platz zwischen mir und der Umrandung. Und in all den Jahren, in denen er mich schon begleiten durfte, wurde der Kreis immer größer. Weil ich […]